Samstag, 30. September 2017

Rezension: Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel von Rick Riordan (Carlsen)

Hochmut kommt vor dem Fall: Riordans Ideenreichtum nimmt auch in "DAS VERBORGENE ORAKEL" kein Ende!

Sterblichkeit - welche Strafe kann einem Gott verhasster sein? Nach dem Krieg gegen Gaia sucht Zeus einen Sündenbock und wählt ausgerechnet den talentiertesten, attraktivsten und selbstverständlich am meisten selbstverliebten Gott des Olymps aus - nämlich Apollo!
Apollo, plötzlich all seiner göttlichen Kräfte beraubt und ein Mensch mit dem lächerlichen Namen Lester Papadopoulus, stürzt mitten in New York auf die Erde. Zum Glück steht ihm sofort die aufmüpfige, kämpferische Halbgöttin Meg zur Seite, denn in Camp Half-Blood passieren seltsame Dinge ... Halbgötter verschwinden, ein Jahrhunderte alter Feind offenbart endlich seine Pläne und Apollo muss alles daran setzen, auch ohne die Kräfte eines Gottes zu überleben ...

"Rick Riordan" ist mein persönliches Zauberwort, bei dem der zu tief ins Percy Jackson-Fandom verwurzelte Teil meiner Persönlichkeit in irres Lachen gerät und die Realität völlig vergessen kann. Riordans Welt voller Halbgötter, Magie, Weissagungen, rasanter und zugleich wahnsinnig witziger Action und erst recht mit dem grandiosen Wiedersehen mit all meinen geliebten Helden! Der fantastische Percy Jackson! Rachel! Nico di Angelo und Will Solace! Und so viele neue fantastische Charaktere --- oder beziehungsweise auch neue Facetten altbekannter Helden wie Apollo, der dank Zeus brennend aus dem Himmel stürzt (Riordan's Led Zeppelin-Anspielungen? Hell yeah!!)

Ich weiß, ich weiß, wer schon einige Bücher von Riordan kennt, wird mir wohl zustimmen, dass Riordan in gewisser Weise immer ein ähnliches Grundkonzept für seine Bücher verwendet. Im Grunde ist "Das verborgene Orakel" für mich ein Re-Read gewesen, weil ich "The Hidden Oracle" bereits gelesen habe. Aber so sind manche Bücher : egal wie auswendig du die Geschichte schon kennst, sie sind immer wieder aufs Neue fantastisch 😂 Und, wenn es nach mir ginge, hätte ich nach der letzten Seite wieder zurück zu Kapitel 1 geblättert, um ein weiteres Mal dem geheimen Hain von Dodona auf die Spur zu kommen ^^
Apollo/ Lester ist sicher kein einfacher Charakter, aber dafür göttlich genial, eine Dramaqueen wie niemand anderes! Ich habe so sehr geschmunzelt, wenn er zum einen sich langsam verändert, "menschlicher" wird und dennoch an seiner alten Arroganz festklammert. Sozusagen ist ,,Das verborgene Orakel" der perfekte Selbstfindungstrip für einen Gott im Körper eines Akne-geplagten Teenagers - ABER erst lesen wenn ihr auch ,,Percy Jackson" und ,,Helden des Olymp" gelesen habt. Anders würde man die gesamte Hintergrundgeschichte nicht verstehen und sich nur in einen Kugelhagel aus Spoilern stürzen will 😉

Was soll ich noch sagen? Es ist ein Riordan-Buch, da kann einfach nichts schief gehen, wenn man ein Fan von schrägen Abenteuern, gefühlvollen Liedern, modern umgewandelte Mythen und dämonischen Pfirsichen ist!

Kommentare:

  1. Dieses Buch steht schon seit längerem auf meiner Wunschliste und ich bin schon mega gespannt drauf, wenn ich es dann auch endlich lese ;)

    Liebste Grüße

    Vivka

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    1. Bei mir ist es immer so, dass ich ein Buch von Riordan fast immer wenige Tage nach dem Erscheinen schon durchgelesen habe, bei mir haben sie nie lange Wunschzettel-Status ^^ Bin auch schon gespannt, wie es dir dann gefallen wird!

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    2. Ich müsste jetzt lügen, ich weiß nicht mal, ob ich bewusst jemals ein Buch von ihm gelesen habe *schäm*

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