Dienstag, 26. September 2017

Filmmeinung: Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (2017)

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache


Dauer: 129  Minuten
FSK: 12
Meine Bewertung: 
Handlung: Captain Jack Sparrow, ohne Schiff und ohne Crew, hat seine besten Tage hinter sich, bis er plötzlich in ein neues Abenteuer stolpert, begleitet vom jungen Henry Turner und Carina Smyth, einer Wissenschaftlerin auf der Suche nach ihrer Herkunft. 
Auf den Weiten des Meeres entkommt der berüchtigte, untote Captain Salazar und beschließt, Jagd auf alle Piraten auf See zu machen - einschließlich Jack Sparrow! Nur der mächtige Dreizack des Poseidon, ein verschollenes Artefakt, kann diesen Kampf beenden ....


Trailer:
Eindrücke & Gedanken: Nein, einfach nur NEIN. Es ist schon etwas länger her dass ich zuletzt die ersten vier Pirates of the Caribbean-Filme gesehen habe, aber von Erinnerung & Gefühl her waren sie irgendwie eindeutig besser, spannender und weniger übertrieben albern. Für mich klingt ehrlich gesagt schon der Titel Salazars Rache langweilig, denn was wäre so schwer daran gewesen den englischen Titel zu lassen: Dead Men Tell Boring Tales, denn die Langweile liegt hier einfach am nächsten als alles andere.

Das Schiff namens Pirates of the Caribbean-Franchise, einst unter der Führung des genialen und gerissenen (wenn auch manchmal trotteligen) Captain Jack Sparrow ist in diesem Film endgültig gesunken. Wo er früher einfach immer im Zentrum von wahnwitzigen Abenteuern gestanden hat, ist er hier eine totale Nebenfigur, der nichts macht außer ständig besoffen zu sein und lächerliche Sprüche von sich zu geben. Die einzigen halbwegs guten Szenen, wo ich nicht anders konnte als etwas schmunzeln, war die Sache mit Guillotine und vielleicht noch der Esel. Ihr versteht schon, schmunzeln auf dem passiv-interessierten Niveau von "LOL hahaha ... ha, war's das jetzt hoffentlich endlich?!" Ansonsten ist mir nichts Besonderes im Kopf geblieben, selbst die ganze Suche nach dem mysteriösen Dreizack des Poseidon ist kaum fesselnd. 
Auch die zwei "neuen" Figuren Carina Smyth und Henry Turner sind alberne Kopien von Elzabeth Swann und Will Turner, wo - Überraschung - natürlich sofort die bereits tausenfach abgegriffene Karte INSTALOVE ausgespielt wird. Auswechselbare Figuren, Klischees, plump wirkende Seeschlachten und der unseriöseste Schurke ever ... Ha, ich muss schrecklich klingen, geradezu wie ein einziges Genörgel. Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen dass manche Kritiken und Reviews Salazars Rache geradezu grandios und zum Sterben witzig finden ... Zum Sterben langweilig? Durchaus, denn immerhin ist nicht einmal der epische Soundtrack dabei! Das grenzt an ... das grenzt doch an Hochverrat?!?!
 *dreht aus Protest und Frustration Hans Zimmer's fantastisches Main Theme EXTRALAUT auf*

Während sogar noch die Umsetzung eines sechsten Pirates of the Caribbean-Film offen steht, ist für mich persönlich hier der allerletzte Reiz verloren gegangen - schade, obwohl es bei den meisten Filmreihen üblich ist, dass früher oder später alles den Bach runtergeht ... Und, wie steht es mit euch, was haltet ihr von Dead Men Tell Boring Tales?

Kommentare:

  1. Ich gestehe, ich war noch nie ein besonders großer Fan der "Pirates of the Carribean"-Filme... Ich meine, ich liebe Jack Sparrow, aber die Handlungen der Filme fand ich ehrlich nie mehr als unterhaltend. Mal schauen was ich von diesem Film halten werden, gesehen habe ich ihn allerdings noch nicht und eilig habe ich es auch nicht ^^ Aber die Musik ist schööön! *-* Na gut, Hans Zimmer halt <3

    LG
    Hanna

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    1. Jack Sparrow IST nach wie vor ein genialer Pirat - wenn man nach "Salazars Rache" erst mal sich selbst eine Gehirnwäsche verpasst und vergisst, zu welcher miesen Karikatur er in diesem Film geworden ist. Da gibt es einige bessere Filme zum Zeitvertreib - The Ring zum Beispiel :D

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