Mittwoch, 23. August 2017

Rezension: Der Club der toten Monster (Monster Hunter International #2) von Larry Correia

The club isn't the best place to find a monster, so hell is where I go: Monster Hunter International muss man einfach feiern!

Owen Zastava Pitt hat den letzten Kampf gegen die Alten überstanden, verlustreich, aber keineswegs gebrochen. Der wahre Spaß fängt erst an und zwingt die rivalisierenden Parteien von Monster Hunter International und der Regierung zur Zusammenarbeit. Ein irrer Totenbeschwörer schart einen Kult um sich, der sogar den Tod überlistet und getötete Monster zu eigenen Zwecken zu neuen Monstrositäten zusammenbaut - und sie alle wollen Owen ihrem Gott ausliefern.
Zusammen mit dem Jägerteam von Earl Harbinger und den stets gegnerischen Bundesagenten von Agent Myers muss Owen alles über die Sterblichkeitskirche herausfinden, bevor die Zeit abläuft und die Alten wieder in die Welt der Menschen eindringen. Doch wem soll er vertrauen, wenn in MHI's Vergangenheit düstere Geheimnisse ruhen, seine Familie bedroht wird und Verräter in den eigenen Reihen lauern?


Larry Correias Monster Hunter International-Reihe besteht aus Büchern ganz nach meinem Geschmack: abgedreht, gnadenlos spannend, mit blutrünstigen Monstern, einem Team absolut smypathischer Monsterjäger, die alles in die Luft fliegen lassen und selbst dem Tod oder dem Weltuntergang mit einem sarkastischen Spruch den Mittelfinger entgegenrecken. Und erst die Plottwists und völlig unvorhersehbaren Enthüllungen, bei denen mir gerne mal das Buch aus der Hand rutschen wollte und mir ein herrlich schockiertes "What the F...!" auf den Lippen lag. ,,Die Monster, die ich rief" - der erste Band - war für mich letztes Jahr der krasseste Lesehighlight gewesen, und in der Fortsetzung ,,Der Club der toten Monster" geht es ebenso fantastisch weiter!

Ich bin ein Fan von gelungener Charakterentwicklung, bei der Autoren Licht- und Schattenseiten der Figuren genau unter die Lupe nehmen - das macht ja erst eine realistische Charakterdarstellung aus, nicht wahr? Owen ist immer noch der sympathische sarkastische Sturkopf ("Mein Name ist Owen Zastava Pitt, und ich verdiene meine Brötchen, indem ich Monster kille.") Doch bei den anderen zeigen sich immer mehr Aspekte, die viele kleine Mysterien aus dem ersten Band erklären - und neue Fragen aufwerfen. Mir fällt ehrlich gesagt ein Stein vom Herzen bei dem Gedanken, dass das dritte Buch ,,Ein Monster kommt selten allein" Earl Harbinger in den Mittelpunkt stellen wird, denn seine Figur gehört für mich nach wie vor zu den mysteriösesten und besten. Und Trip, Holly, Milo und erst recht Julie Shackleford - ein Dreamteam von 100% sympathischen Charakteren, um die ich im jeden fesselnden Kapitel aufs Neue gebangt habe.

Unvohersehbarkeit ist ja schon mal eines der Dinge, die die MHI-Reihe ausmacht - und Action in riesigem Ausmaße, bei denen mein Kopfkino sich stellenweise fast schon überfordert fühlte (was aber super war, also nicht falsch verstehen). Es gibt die verrücktesten Arten von Monstern, Explosionen, albtraumhafte Kreaturen und Dimensionen, einen zornigen Baum, Tausende Momente wo man lachen oder doch lieber weinen will ... Hach, ,,Der Club der toten Monster" ist fantastisch und mich würde es nicht wunden, wenn die gesamte Reihe noch in meinen persönlichen Sternenhimmel der Top 10-Lieblingsreihen-EVER aufsteigen wird 😂 Ihr seht, worauf ich hinauswill: unbedingt lesen! Wer einmal MHI kennenlernt, will die Monsterjäger am liebsten nie wieder verlassen!

Kommentare:

  1. Hey,
    danke für deine Rezension. Die Bücher schaue ich mir auf jeden Fall mal genauer an. Das hört sich nämlich richtig gut an. :)

    Hab einen tollen Tag.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

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    1. Die MHI-Bücher sind im deutschsprachigen Raum leider viel zu unbekannt, deswegen freut es mich total, dass ich dich neugierig machen konnte ^^

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  2. Huhu Julia,

    nachdem ich deine Rezension gelesen habe, wanderte der erste Band der Reihe direkt auf meinen Wunschzettel. Da das englische eBook (derzeit) umsonst ist, habe ich es mir letzte Woche zugelegt und auch direkt angefangen, es zu lesen.

    Und ich muss sagen... hmm... meine Begeisterung hält sich bisher in Grenzen. Ich finde zwar die Charaktere cool (meine Favoriten im Moment sind Trip und Holly), aber der Rest reißt mich weniger mit. Für meinen Geschmack ist es zu überzogen und die ewigen Liebeserklärungen an Waffen jeglicher Art gehen mir mittlerweile echt auf die Nerven. Am Anfang war es irgendwie niedlich und quirky, aber so langsam...

    Ich komme auch irgendwie sehr langsam voran. Ich lese und lese und habe dennoch das Gefühl, nicht voran zu kommen. Daher habe ich auch schon in Erwägung gezogen, das Buch einfach abzubrechen, aber so ganz dazu durchgerungen habe ich mich noch nicht.

    Liebe Grüße
    Ssas

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    1. Oh schade, dass dich das Buch bisher nicht packen kann! Ich bin ja - besonders wohl wegen Supernatural - ein Fan von allem möglichen, wo Monster gejagt werden, und finde deswegen MHI so toll. Und es gibt noch einige coole Stellen besonders zum Ende hin - zum Beispiel die Orks und die Elfen :D

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    2. Ja, ich bin auch ein wenig traurig, dass es mich nicht überzeugen konnte. Ich hatte mir wirklich viel davon versprochen und fest damit gerechnet, dass ich es total super finde. Aber ich habe es nun doch abgebrochen. Schade :/

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