Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension: Bloodmark (The Kingsmen Chronicles #2) von Jean Lowe Carlson

Eine würdige Fortsetzung von "Blackmark", mit noch mehr Geheimnissen und grandiosen Helden!

Alrou-Mendera reels, the nation usurped by the villainous Khehemni. But Kingsman Elohl and his sister Olea have done their duty and kept the Queen alive, helping her escape to the safety of the Highlands. As the same shadowy opponents rally the nation into a vicious war, Olea is spirited away to a desert oasis, learning the truth of the unstoppable ancient magic behind the Khehemni. And now Elohl must become the Queen’s ambassador, racing against time to cross the treacherous Kingsmountains and find aid, before a ruthless slaughter begins.

Manchmal verstehe ich nicht, wie es sein kann, dass in allem überzeugende Bücher kaum die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Eines dieser Bücher, welches mich sprachlos zurückgelassen hat, ist das Indie-Fantasy-Epos ,,Blackmark" von Jean Lowe Carlson. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich auch die Fortsetzung "Bloodmark" lesen würde - und die Autorin hat mich wieder einmal begeistert mit einer epischen Welt, erstklassiger Schwert-und-Dolch-Action, facettenreichen Charaktere und mysteriösen Geheimnissen!

"Bloodmark" schließt genau dort an, wo das erste Buch aufgehört hat: Queen Elyasin den'Ildrian wurde von ihren eigenen Untertanen verraten und ist zusammen mit ihrem Verlobten Therel in die Highlands geflohen, begleitet vom ehemaligen Kingsman Elohl den'Alrahel, dessen Körper nach wie vor die Goldenmarks überziehen, die Zeichen des prophezeiten Uniter (Rennkavi). Der Krieg zwischen Alrashemni und Kehemni scheint unaufhaltsam und jede der Seiten muss sich entscheiden, wofür sie leben, kämpfen und sterben wollen ...

Ganz toll finde ich es, wie Carlson jetzt die Sicht von Charakteren mit einbezieht, die in "Blackmark" noch keine große Rolle gespielt haben, doch nun zu Schlüsselfiguren werden in einer zunehmend komplexen Welt. Natürlich bleibt noch der Fokus aus gewisse Hauptfiguren - und zwar ein emotionaler, schmerzender Fokus, denn Carlson ist wirklich eine Expertin darin, wie man jeder Figur unglaubliche Tiefe verleihen kann. Fenton, Olea, Jherrick, Elohl, Eleshen, Thouren, Elyasin - ich habe so sehr mit ihnen gelitten, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, was im 3. Band "Goldenmark" passieren wird!! Besonders Fenton und Elohl sind mir jetzt mehr denn je ans Herz gewachsen - wird den beiden je etwas zustoßen, werde ich ganz bestimmt einen Beschwerdebrief an die Autorin schreiben.

Genauso gut wie sein Vorgänger, episch geschrieben, jedes Kapitel unvorhersehbarer als das andere und komplex wie ein Uhrwerk (stellenweise sogar ein bisschen zu sehr komplex) und fesselnd wie ein Keshari-Kampf: wenn ihr High Fantasy als euer liebstes Buchgenre betrachtet, dann müsst ihr einfach The Kingsmen Chronicles lesen! 
Ebenfalls rezensiert: Blackmark (The Kingsmen Chronicles #1) 
von Jean Lowe Carlson

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen