Samstag, 8. April 2017

Rezension: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung von Michael Karner

Monster und Helden: Flüssig zu lesen, aber von Anfang bis Ende fehlt halt das gewisse Etwas!

Vielen Dank an den Autoren, der mir das Buch angeboten hat :)

Viele Geheimnisse, drei Helden und ein Feind aus der Vergangenheit ... Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste und wäre um ein Haar das Opfer eines Hinterhaltes geworden - wären nicht zufällig der verschlagene Monsterjäger Ducarte und der Vishteri-Mönch Chauhan in ihrem Palast aufgetaucht.
Gerissen aus dem Tiefschlaf, der ihre junge Schönheit bewahren soll, stellen Praya und ihre Begleiter jedoch schnell fest, dass überall Gefahren lauern. Die Monster, die ihren Weg auf der Flucht kreuzen, sind dabei noch das geringere Übel, denn in der Ferne sammelt der tyrannische König in Gelb seine dämonischen Heerscharen, um die freien Völker der Welt in Ketten aus Leid zu legen ...

Uff, ehrlich gesagt fehlen mir gerade etwas die Worte, denn ,,Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung" von Michael Karner klingt nach einem vielversprechenden Fantasy-Buch. Darum geht es ja bei der Fantasy-Literatur: völlig fremdartige Welten entdecken! Deswegen kann ich nicht exakt beschreiben, was ich gefühlt habe, als ich das Buch angefangen habe. Es spielt eindeutig im Orient und in Asien, doch vor diese Kulisse kommen noch Elemente wie Bomben, Kanonen und Halb-Zwerge und apokalyptische Reiter ... Ich weiß, als Autor hat man das Recht, eine Welt nach Belieben zu erschaffen, aber hier kam mir das Gesamtkonzept etwas chaotisch vor 😒
 
Außerdem fehlte es den Charakteren an Tiefe. Ihre Vergangenheiten liegen alle verworren im Dunkeln, wobei doch eine gute Figur als Fundament einen Hintergrund braucht, etwas, das sie formt. Ducarte hat seinen gewissen Charme eines wilden Abenteurers, aber der Autor erwähnt kaum, wie Ducarte zu dem geworden ist, was er ist - außerdem hätte ich gerne mehr über den Blutigen Jägerorden erfahren! Mit Praya konnte ich mich auch nicht recht anfreunden, da sie gewisse Klischees aufweist genau wie die barbarischen Feinde in ,,Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung."

Das Buch liest sich jedoch sehr flüssig und Karner hat geniale Actionszenen beschrieben, bei denen ich kurzzeitig das Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte! Das lässt einen ganz darüber hinwegsehen, dass der Schluss sich irgendwie unbefriedigend anfühlt. Ich erwartete einen großen Knall, das große Finale, und dann ... Alles in allem hat mich ,,Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung" leider nicht richtig packen können.

1 Kommentar:

  1. Hallo Julia,
    mit diesem Buch hab ich mich auch schwergetan. Mir war es auch zuviel an fantastischen Elementen und in die Geschichte bin ich nicht richtig reingekommen.
    Ich hab deine Rezension hier verlinkt.
    Gruß, Daniela

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