Donnerstag, 10. November 2016

Lesemonat Oktober: Aus der Moskauer Metro raus, in die Straßenlabyrinthe von New York rein!

Macht es euch manchmal auch verrückt, wie schnell die Zeit vergeht? In weniger als 2 Monaten steht das Jahr 2017 vor der Tür! Die Zeit bewegt sich schneller, als ich hin und wieder mitkomme - ein Glück, dass es Bücher gibt, für die habe ich nämlich alle Zeit der Welt ;) Eigentlich wollte ich meinen Lesemonat-Rückblick früher veröffentlichen, aber dann ist mir immer wieder etwas dazwischengekommen, wie z.B. meine Erkältung derzeit, die aber zum Glück zurück geht und sich nur noch in einer grausigen, heiseren Stimme äußert. Nun, genug davon, jetzt will ich euch lieber zeigen, welche 8 Bücher meinen Oktober bereicherten ...
 
89. ,,Metro 2033" von Dmitry Glukhovksy (hier rezensiert)
Fangt ihr manchmal Reihen in der falschen Reihenfolge an? Ende zuerst, dann den Rest? Ich hasse so etwas eigentlich, aber bei der Metro-Reihe kam es leider so, dass ich erst ,,Metro 2035" gelesen habe und dann erst die zwei Vorgänger in mein Regal gezogen sind. Und jetzt habe ich Lust auf meeehr post-apokalyptische Bücher, je finsterer und monströser umso besser ;) Da hoffe ich irgendwie ja schon, dass die eventuelle Verfilmung wirklich umgesetzt wird, wie ich gerade hier gelesen habe.
90. ,,Falaysia: Fremde Welt - Allgrizia" von Ina Linger (hier rezensiert)
Dieses Rezensionsexemplar ist das, was ich im Oktober als ehesten Flop bezeichnen würde - es ist einfach handlungs- und charaktermäßig viel zu wenig von allem gewesen, um mich zu überzeugen. Die gesamte Handlung kann man in einen Satz stecken und während ich mich meistens frage, wie eine Reihe weitergeht, bin ich mir inzwischen nicht sicher, ob ich wirklich noch Falaysia weitere Besuche abstatten soll ....
91. ,,Plötzlich Banshee" von Nina MacKay (hier rezensiert)
,,Plötzlich Banshee" hat ja die letzten Wochen ja fast schon einen kleinen Hype erlebt, dem ich - hauptsächlich wegen dem wunderschönen Cover - nicht entgehen konnte, weil auch NetGalley mir dieses Buch vorgeschlagen hat. Einerseits fallen mir schon ein paar Kritikpunkte ein, aber zum größten Teil hat es mir einfach nur Spaß gemacht, ihr wisst schon, so was wie schnell durchgelesen, pure Unterhaltung, wahrscheinlich schnell wieder vergessen.
92. ,,Changers - Kim" von T Cooper und Allison Glock-Cooper
Ehrlich gesagt: hätte der Vorgängerband nicht so einen verdammten Cliffhanger gehabt, hätte ich vielleicht Abstand von der Changers-Reihe genommen. Einfach nur Jugendbücher über den normalen Alltag (normal so gut es geht, weil die Changers ja immerhin die Körper wechseln ...) reizen mich kaum, doch ,,Kim" ist sicher das beste Buch der Reihe bisher - abgesehen davon, dass es bisschen nervig ist, wie Kim sich immer noch an Audrey festklammert.
93. ,,Furthermore" von Tahereh Mafi (hier rezensiert)
Der Titel Schönstes-Buchcover-des-Monats geht an .... Trommelwirbel .... "Furthermore!" Diese Farbenvielfalt ist traumhaft und ginge es nach mir könnte ich stundenlang einfach vor dem Cover rumsitzen, die ganze Welt ausblenden und immer neue Details zu entdecken
94. ,,Shadowshaper" von Daniel Jose Older (Rezension kommt noch)
,,Shadowshaper" ist ein Buch, das ich eigentlich nur wegen dem Cover lesen wollte - ich sah es in einer Liste mit toughen Protagonistinnen und ohne genau zu wissen, worum es geht, dachte ich mir: ,,MUSS! ICH! HABEN!" Nur aus den Augenwinkeln nahm ich wahr, dass es um New York geht, die Geister der Verstorbenen und Kunst in all ihren Formen. Eine Rezension will ich unbedingt noch schreiben, denn Sierra Santiago ist mehr als eine Heldin #NeuesLieblingsbuch
95. ,,Odd Thomas - Schattennacht" von Dean Koontz
Odd Thomas ist ein Charakter, den man einfach liebhaben muss - er ist wie ein Welpe, man kann nicht anders als seine offene Art ins Herz zu schließen! Nachdem der zweite Band ,,Seelenlos" im wahrsten Sinne des Wortes seelenlos war, ist ,,Schattennacht" ein großer Lichtblick. Ab sofort werde ich Mönche und Nonnen mit anderen Augen betrachten - und KitKats. Die sind bööööse.

96. ,,Das Graveyard-Buch" von Neil Gaiman
Gaiman ist, so habe ich nach ,,American Gods" festgestellt, ein fantastischer Autor und hat mich auch mit seinem makabren Kinderbuch (fast) völlig überzeugt. Es ist wirklich witzig zu lesen und mit richtig sympathischen Toten - allerdings vermisste ich ein wenig mehr Hintergrundinformationen, halt das kleingeschriebene Wie, Warum.



Was habt ihr für Buchschätze im Oktober entdeckt? Ich habe heute festgestellt, dass ich in letzter Zeit viel zu wenig High Fantasy gelesen habe und allmählich merke, wie ich epische Schlachten, Intrigen und ausgeklügelte Welten zu vermissen beginne. Außerdem habe ich mir ganz, ganz fest vorgenommen, die Zahl von 30 Büchern für Wortmagies Makabre High Fantasy Challenge vollzubekommen. Immerhin endet diese Challenge am 31. Dezember und damit wären wir bereits wieder bei der Die-Zeit-vergeht-so-schnell-Sache :D

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