Dienstag, 29. November 2016

Filmmeinung: Die Insel der besonderen Kinder (2016)

Die Insel der besonderen Kinder


Dauer: 127 Minuten
FSK: 12
Meine Bewertung: 

Inhalt: Jacob ist schon immer ein Außenseiter gewesen, immerhin aber mit einem normalen Leben - bis er eines Nachts seinen Großvater grausam ermordet auffindet und nach und nach mehr über die Vergangenheit seines Großvaters erfährt. Denn die Geschichten, die er über eine von einzigartigen Kindern bewohnte Insel und deren Beschützerin Miss Peregrine erzählt hat, sind alle wahr und entführen Jacob in eine fabelhaft andersartige, aber gefährliche Welt ...


Trailer:
Was ich denke: Buchverfilmungen sind für mich eine tolle Sache, aber wenn eine gute Story in die falschen Hände fällt und dann völlig zerrissen, zerstückelt und zerfetzt wird .... Das ist dann immer unerträglich, aber im Falle von ,,Die Insel der besonderen Kinder" kann ich mal ausnahmweise nicht bei einer Review zu einer Buchverfilmung Buch vs. Film in kleinen Details und zusätzlichen Informationen vergleichen. Seit nämlich die ersten Trailer zum Film rausgekommen sind, habe ich mir fest vorgenommen, die Buchreihe von Ransom Riggs anzufangen, aber bisher ist nichts daraus geworden ... Aber das hat mich nicht dabei gestört, jede Minute von ,,Die Insel der besonderen Kinder" zu genießen!

,,Düster-fantastisch" ist genau das richtige Wort, um die Stimmung des Filmes zu beschreiben - also im Prinzip ein Wort, das vermutlich die Hälfte aller Tim-Burton-Filme zusammenfasst. Ich habe mich während der fesselnden Handlung immer wieder gefragt, wie viel skuriller skurill eigentlich noch werden kann - und zwar monströs! Die Hollows sind richtige Alptraumviecher, die ich auch jetzt noch leicht gruselig finde, wie auch andere Elemente dieser anderartigen Welt (*hust* Puppen, Augäpfel *hust*). Würde ich einen von denen begegnen, hätte ich im Gegensatz zu den überzeugend sympathischen Charakteren, den besonderen Kindern, kaum den Mut gefunden, mich ihnen zu stellen, sondern wäre sofort Hals über Kopf weggestürzt 😉 

Eigentlich habe ich nur ein Problem mit ,,Die Insel der besonderen Kinder": neben ein paar unauffälligen Logiklöchern - das kommt sicher von den super dargestellten Zeitschleifen, immer ja eine heikle Sache in Büchern und Filmen - war mir das Ende einfach zu kurz! Da passieren Jacob anscheinend Haufenweise Dinge innerhalb einiger Jahren - dargestellt in weniger als 2 Minuten. Selbstverständlich, das in einem Film nie genug Zeit da ist, um alles darzustellen und auch Hintergrundinfos einzubeziehen ... Und trotzdem fehlt mir noch so vieles an zusätzlichen Details und die Hintergrundgeschichten der einzelnen Kinder!
Na ja, eigentlich ist das nicht sooo dramatisch, da ich mich jetzt umso mehr darauf freuen kann das Buch zu lesen 😄 
Neben dem majestätisch an- und abschwellenden Soundtrack  und der Tatsache, wie gut hier reale Drehorte und CGI verschmelzen, sind auch die Kostüme von der Kostümbildnerin Colleen Atwood unverkennbar einzigartig - für mich ist allein schon Eva Greens/ Miss Peregrine's elegantes Outfit schon einer der Filmhighlights, es ist so schön, ich will auch so eines ...
 
Ein Zusammenspiel aus beeindrucker Schauspieler, neuartiger Ideen, fantastischen Figuren und dem Charme eines guten Films von Tim Burton -  ich fühle richtig in mir, wie ich die fantastische Insel zu vermissen beginne und würde am liebsten die Zeit zurückdrehen, um noch einmal in diese fantastische Geschichte einzutauchen. - ,,Die Insel der besonderen Kinder" noch nicht gesehen? Dann los und schnell nachholen!!

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