Freitag, 24. Juni 2016

Coververgleich: ,,Eona - Das letzte Drachenauge" von Alison Goodman

Heute mache mal wieder beim spannenden Coververgleich von Books, Histories and Secrets und Saras etwas andere Bücherwelt mit. Daführ wählte ich die Cover eines Buches aus, das mich wegen seiner Fantasy-Welt und asiatisch geprägten Mythologie verzaubert hat: ,,Eona - Das letzte Drachenauge" von Alison Goodman!
1. Das deutsche Cover ist eine richtige Perle, angefangen vom Schriftzug bis  zu den wehenden Haaren. Am allerbesten gefällt mir der goldene Schimmer der Zeichnungen bei Eonas Wangenknochen - so etwas wird in den Büchern der Eona-Dilogie zwar nicht erwähnt, aber cool sieht es auf jeden Fall aus :)

2. Die britische Ausgabe von "Eona: The Last Dragoneye" ist fast schon besser, obwohl graue Farben ziemlich stark dominieren. Düsterheit macht mir aber nichts aus, weil es ziemlich gut zu der anrückenden Armee im Hintergrund passt. Die Frau ganz vorne macht einen sehr wilden Eindruck und trägt - großartige Übernahme von Details - Kinras Klingen bei sich. Solche Cover, die ich am liebsten als Poster an die Wand hängen würde, mochte ich schon immer.

3. Bereit machen für das Original aus Australien! Hier gefällt mir auf den ersten Blick nicht, wie der Drachenaugapfel in die Rundungen vom O gequetscht wurde - danach sieht es aus, ein eingequetschter Augapfel! Der Rest ist wundervoll energiegeladen und voller Einzelheiten wie die winzigen, sich windenden Drachen. Interessant wäre für mich zu wissen, was aber die chinesischen Zeichen auf dem herrlich goldenen Schwertgriff bedeuten. Ich glaube, die hätte man weglassen können.
4. Ich habe bisher bei Coververgleichen noch nie einen Blick nach Spanien geworfen, jetzt habe ich jedoch ,,Eona: El último Ojo de Dragón" entdeckt - und fasziniert bin ich nicht gerade. Das Kriegerin & Armee-Motiv hatten wir ja schon einmal, aber warum wirkt hier alles, alshätte das Cover zu lange im Ofen gesteckt? Das Schwarzbraune und das Feuerrote harmonieren hier nicht gerade gut und der Name ,,Eona" hätte ruhig in einem anderen Schriftstil gehalten werden können. Eindeutig nicht mein Favorit.

Mein Lieblingscover heute ist das britische mit seiner nebelgrauen, magischen Stimmung - bei euch auch, oder

Kommentare:

  1. hey :)
    ich geh auf Cover-Stöbertour^^
    Also irgendwie fehlt mir bei allen Büchern das gewisse Etwas, auch wenn ich selbst nicht sagen kann, was es ist. Allerdings bin ich auch nicht mehr so begeistert von diesen Frauengesichtern auf dem Cover, einfach weil sie immer da sind. Am besten gefällt mir das englische Cover, vor allem wegen der Schrift und diesem Wesen im Hintergrund. Das macht mich neugierig, das Buch zu lesen, um zu sehen, was es damit so auf sich hat.

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Die Eona-Dilogie ist sehr schön, weil die Autorin einfach jedes Thema anschneidet, das es im Fantasy-Genre geben kann!

      Interessant, dass so viele Leser übergroße Gesichter auf Covern nicht mögen :) Mir geht es ebenso, aber noch schlimmer finde ich es fast schon, wenn "echte" Menschen ganz abgebildet sind, weil das nie zu dem Bild der Figuren in meinem Kopf passt.

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  2. Hey :)

    Ich muss dir recht geben, ich finde auch das graue am schönsten - das hat einfach was! Und ich finde es völlig in Ordnung, wenn es ein bisschen düsterer rüberkommt :).

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Die dunklen Töne passen immerhin auch am besten zur Geschichte, genau wie das Heer im Hintergrund. Ich habe eigentlich gedacht, dass das deutsche mein Liebling sein wird - bis ich halt die britische entdeckt habe.

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