Mittwoch, 10. Februar 2016

Rezension: Warrior Cats - In die Wildnis von Erin Hunter (Beltz & Gelberg)

Katzen, Abenteuer und Helden - die Warrior Cats werden jedes Katzenfreunde-Herz erobern!

Einst war der rote Kater Feuerpfote ein verwöhntes Hauskätzchen, aber seit er dem Ruf der Wildnis gefolgt ist, lebt er als Schüler des DonnerClans, einer der vielen Waldkatzen-Clans, im großen Wald. Seite an Seite mit seinen Freunden Graupfote und Rabenpfote verfolgt er seine Ausbildung zu einem vollwertigen Krieger. Blaupfote, die silbrige Anführerin des DonnerClans, sieht aber Gefahr für ihre Katzen heraufziehen, da innere Intrigen die Clans schwächen und der SchattenClan den Krieg erklärt, um mehr Jagdgründe für sich zu bekommen. Feuerpfote muss sich dem Beginn seines großen Abenteuers in der Wildnis stellen und entdeckt Freunde wie Feinde fürs Leben ...
,,Warrior Cats - In die Wildnis" ist der erste Band der Warrior Cats-Reihe, geschrieben von einem Autorinnenteam, das hinter dem Pseudonym ,,Erin Hunter" steckt. Ich habe schon oft gelesen, dass diese Reihe, die aus vielen Staffeln mit noch mehr Büchern besteht, Tierfantasy vom Feinsten bietet, aber als ich zum ersten Mal gesehen habe, WIE VIELE Bücher das sind, ließ ich, um nach Katzenmanier zu sprechen, die Schnurrhaare hängen. Aber am Ende siegte mein Herz, das Katzen sehr wohlgesonnen ist, und ich griff doch noch nach ,,In die Wildnis".

So im Nachhinein muss ich sagen, dass ich echt überrascht bin! Besonders jüngere Leser werden sich von dem einfachen Schreibstil und den netten Katzern sofort angesprochen fühlen, während ich mich zuerst schon etwas daran gewöhnen musste, dass die Katzen sprechen. Aber wenn ihr wüsstet, wie gut das Verhalten (und die Kämpfe) der Katzen dargestellt sind! Alle typischen Verhaltensmuster sind in diesem Buch eingewoben und gewisse Charakterzüge des typischen Katers und der typischen Kätzin sind ebenso vorhanden. Besonders wenn es um die angeberischen, aber schnell gekränkten Kater ging, erinnerte ich mich an das Verhalten meines eigenen Katers.

Die Story entwickelt sich zum größten Teil vorhersehbar, nach dem typischen Heldenreise-System, doch mit manchen Entwicklungen habe selbst ich nicht gerechnet - Katzen sind ziemlich intrigante Tiere. Das Ende, das wegen der Kürze des Buches sehr schnell kam, rundet Feuerpfotes Weg zum Krieger ab, aber die großen Abenteuer haben erst begonnen ...
Ich fahre meine Krallen aus und schreite zufrieden schnurrend über den Waldboden des DonnerClans und ritze 4 Sterne in die Rinde einer alten Eiche. Erhört den Ruf der Warrior Cats und folgt ihnen bei ihren Abenteuern!

Kommentare:

  1. Ich finde das Buch ja jetzt nicht so toll... Meine beste Freundin ist ein riesen Fan, ne Klassenkameradin liest die Bücher auch total gerne und mein Bruder hängt seit einer gefühlten Ewigkeit am letzten Band der ersten Staffel und findet die Reihe auch spitze, vlt. sollte ich den ersten Band nochmal lesen. :-)

    LG
    Isana

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    1. Warrior Cats gefällt mir sehr gut - es ist natürlich keine Reihe, wo man ganz viel mitdenken muss, aber so zur reinen Unterhaltung habe ich mich lange nicht mehr mit Katzen so gut amüsiert. Die nächsten Bände will ich so bald wie möglich auch lesen.

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