Dienstag, 12. Januar 2016

Tiere: Kaninchen hüpfen durch den Winter ...

Der Beginn des Januars kam sehr schneereich, ganze Wolken voller Schnee sind aus den Bergen zu mir heruntergerollt und über zwei Tage hinweg wurde alles ganz und gar weiß ❅ ❄ ❆.
Für die wilden Mädchen Hasi und Masha bedeutete dies, dass sie zum ersten Mal Schnee gesehen haben und das ist eine wichtige Erfahrung für Kaninchen, die in Außenhaltung leben. Ganz wichtig: die Kaninchen brauchen einen windgeschützten Unterschlupf und sobald es auch nur aussieht, als möchte der Schnee schmelzen, soll am besten alles weggeschippt werden. Meine Kaninchen hassen z.B. große Feuchtigkeit wie Regen und Pfützen. Wie ihr seht, haben die beiden prächtiges Winterfell bekommen und Masha, die wir im Grunde ,,gerettet" haben, ist zu einer dunklen Schönheit geworden, die sich mehr über den Schnee als Hasi gefreut hat.
So erlebten also die beiden frechen Kaninchen ihren ersten Schnee ... Hasi war skeptisch und wohl auch verwirrt, weil die fremde, weiße Masse zwar an den Pfoten klebte, aber nicht so etwas wie Erde war.
Masha dagegen mutierte zum Schneehasen: sie liebt Schnee! Sie wälzte sich genüsslich auf die Seite, wenn sie nicht gerade im Schnee scharrte oder Freudensprünge durchs ganze Gehege machte.

Am natürlichsten für Kaninchen ist selbstverständlich die  ganzjährige Außenhaltung. Grundlage hierfür ist, dass die Kaninchen schon den Sommer über unter freiem Himmel waren, um ein dichtes, warmes Winterfell zu entwickeln. Besonders Hasi, welche eine klassische Chinchilla-Fellstruktur hat, zeigt hier ihre Winterpracht. 
Die beiden sehen zu jeder Tageszeit knuffig aus *-*

Grundlage für gute Außenhaltung im Winter ist die Möglichkeit, dass die vierbeinigen Langohren einen geschützten Unterschlupf finden. Manche Kaninchenbesitzer bekommen oft Mitleid, wenn ihre Tierchen bei Wind und Schnee draußen sitzen. Als es bei mir wettertechnisch in die Hose ging, schaute ich oft aus dem Fenster und dachte: ,,Oh Mann, ich würde beide jetzt am liebsten sofort reinholen, raus aus der Kälte in die Wärme."

So etwas darf aber nie tun!! Kaninchen passen sich meisterhaft den Temperaturen an. Ein extremer Temperaturwechsel löst bei ihnen Krankheiten und Kreislauf-Schwächen aus.
Wichtiger ist es, dass sie einen Gefährten zum Kuscheln und Wärmen haben (wie auf dem Foto daneben; Masha lädt Hasi zum Kuscheln und gegenseitigen Ablecken ein). 

Inzwischen ist leider alles wieder geschmolzen, aber für mich ist es trotzdem etwas Neues gewesen, zu schauen, wie meine Mädchen auf eine dicke Schneeschicht reagieren werden. Hoffentlich wird es wieder einmal kräftig schneien, damit Hasi und Masha wieder fröhlich wie die Schneekönige rumspringen und buddeln dürfen :)

Kommentare:

  1. Huhu^^
    Ach du meine Güte, sind die aber süß^^ Einfach nur zum knuddeln, die zwei knuffigen Mädels :O
    Liebste Grüße
    Natalie

    Übrigens veranstalte ich momentan ein Gewinnspiel zum ersten Bloggergeburtstag, vielleicht hast du ja Lust teilzunehmen^^

    http://bookpandasbookobsession.blogspot.de/2015/12/gewinnspiel-1-jahr-book-obsession.html

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  2. Haha, ich habe den beiden den Lob übermittelt, sie haben sich gefreut ;) Okay, dann schaue ich mal, ob ich auch bei deinem Gewinnspiel mitmachen soll!

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  3. So Süß. Beide sehen echt zum knuddeln aus :)
    Ich hatte auch mal zwei Kaninchen. Ist leider schon lange her. Meine haben auch draußen gelebt. Hat denen überhaupt nicht geschadet.
    Liebe Grüße

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    1. Ich bin auch dagegen, dass man Kaninchen in der Wohnung halten soll - das kommt mir unmenschlich gegenüber den Tieren vor, die es ja so sehr lieben, den ganzen Tag unter freiem Himmel rumzuhüpfen.

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