Montag, 25. Januar 2016

Montagsfrage: Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?

Wie beginnt ein guter Montag? Natürlich mit Buchfresserchens Montagsfrage, die ich mir natürlich nicht entgehen lasse, immerhin habe ich gerade viel Zeit und denke über die heutige Montagsfrage nach: Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um? Liebesgeschichten sind wirklich überall zu finde, was für mich aber kein Problem darstellt. Ich meine, Liebesgeschichten lassen sich recht gut verkaufen und was wäre die Welt ohne die unzähligen Fans von berühmten Trilogie-Traumpaaren, die am Ende immer zusammen kommen?! Mich stören Liebesgeschichten nicht, manchmal freue ich mich sogar mit für die Hauptfiguren, wie als z. B. Percy Jackson mit Annabeth Chase zusammenkommt und selbst der düstere Nico diAngelo auch seinen Typ fürs Leben findet. Doch können die Liebesgeschichten in Büchern auch mal dafür sorgen, dass ich beim Lesen das Gefühl bekomme, mir würde nach Chemie-Rosen riechende Spülseife in die Augen geschüttet ...

Folgende Kriterien sind für mich wichtig: 
1. Keine extrem vorhersehbare Dreiecksbeziehungen! Wer findet inzwischen Dreiecksbeziehungen noch interessant? Niemand! Zumindest ich halte es nicht aus, wenn die Protagonistin seufzend und heulend sich nicht entscheiden kann, wen sie mehr liebt. Kann es so schwierig sein zu entscheiden, wenn man richtig von Herzen liebt? Besonders wenn die Hauptfigur so eine unnötige Drama Queen-Masche abzieht, juckt es in meinen Fingern, dieser Hauptfigur lieber eine zu klatschen. Ich bin gegen Gewalt. Gott sei Dank gibt es manche Buchcharaktere nicht in Wirklichkeit.

2. Kein Kitsch! Ich bin kein sehr romantischer Mensch. Okay, ich komme in romantische Stimmung, wenn es um mittelalterlichen Stil geht - Schwerter, Horn, Felle und so, das finde ich schön. Doch wenn die Gespräche und die Handlung plötzlich zu gigantischen Schnulz-Kitsch-Süßholz-Monstern mutieren, fliehe ich wie eine Wühlmaus vorm Mäusebussard.

3. Die Liebesgeschichte darf nicht das wichtigste im Buch sein! Als kleine Nebenhandlung, die einfach wie ein loser Faden im Buch ist, gefallen mir Liebesgeschichten am besten, so auch in Filmen.

4. Klischees sind ebenso nervig.

Kommentare:

  1. Hallo Julia,

    wow, du hast ja richtige Regeln aufgestellt :)

    Nein, im Ernst auch ich habe so meine No-Gos, aber ich habe meist Glück bei meiner Buchauswahl.

    Mein Beitrag

    lg
    Marie

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    1. Bei mir hatte ich mit ,,Die Gabe - Das Juwel" das Pech, in eine nervige Romanze geraten zu sein: dort verstieß alles gegen meine drei Regeln hier :D

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  2. Hallo Julia,

    eine schöne Zusammenfassung! Da geht es mir ähnlich wie Dir...
    Ein bisschen Liebe und Herzschmerz ist für mich in Ordnung, aber bitte in Maßen. Die eigentliche Handlung sollte dominieren. Bin ohnehin nicht so der reine Liebesroman-Leser.

    Liebe Grüße,
    Tanja

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  3. Huhu,

    mit 1 kann ich dir zustimmen. Zwei und drei darf schon mal sein.

    Ich mochte Percy und Annabeth zwar, aber richtig überzeugen konnten sie ich als Paar leider nicht. Lag wohl eher an Annabeth Verhalten.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/01/25/montagsfrage-liebesgeschichten/

    LG COrly

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    1. Annabeth ist aber auch wirklich eine Besserwisserin, die Percy immer verbessern muss - aber das geht bei einer Tochter der Athene sicher nicht anders.

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