Samstag, 9. Januar 2016

Leserunde: Fairytales & Lizoyfanes lesen ,,Gelöscht" von Teri Terry (Abschnitt 5: Kapitel 21-25)

Zunehmend werden die Ereignisse unheimlicher, wie gestern Isana im vierten Leseaschnitt (wer exakt wissen will, was bisher geschah, schaut bei ihr vorbei - aber vorsichtig wegen den Spoilern!) geschrieben hat. Es geht bei mir nun weiter mit ,,Gelöscht". Der 5. Abschnitt umfasst Kapitel 21 bis Kapitel 25 und ist wirklich voller neuer Eindrücke, die mich sehr überrascht haben ...
Zu Beginn des 21. Kapitels wird Kyla von ihrer Mutter ins Krankenhaus gefahren, wo Dr. Lysander (die Frau ist mir unheimlich). Sie bemerken, dass auf den Straßen extremer Stau herrscht und auf den Hügeln etwas Aufblitzendes sehen. Überall stehen die Lorder in ihren dunklen Anzügen, als Kylas Mum etwas sehr Überraschendes tut: sie versucht zu erfahren, was dort hinten los  ist und will deswegen Dad anrufen. Woher sollte Dad das wissen?! Meine einzige Vermutung ist bisher, dass Dad für die Lorder arbeitet und vielleicht sogar einer ist.
Auch Dr. Lysander benimmt sich verdächtig, da sie Kyla jetzt jede Woche sehen will. Anscheinend wittert sie, dass Kyla gewisse Verhaltenszüge angenommen hat, die nicht zum perfekten Slater passen ...

Und Kyla beweist, dass sie anders ist: sie gehört zu den schnellsten Rennerinnen, die selbst zwei Slater-Hasserinnen nicht aufhalten können, obwohl jene Kyla eine Stolperfalle aufgestellt haben. Hier bewahrheitet sich ein Spruch: man fällt, um sich wieder aufzurichten. Im Rennen findet Kyla zusätzlich eine Befreiung, denn wenn sie rennt, erlebt sie einen ,,Endorphinschub", der ihren Levo-Wert in die Höhe schraubt.

In den nächsten Kapiteln konnte ich fast schon glauben, dass Kyla vielleicht ein wenig normal werden wird, halt ein normales Familienleben und gewöhnlicher Schulalltag. Immerhin trifft sie jetzt zum ersten Mal ihren Kunstlehrer Mr Gianelli. Doch zeigt Mrs Ali, die davor immer in Ordnung schien, immer mehr ihre dunkle Seite; als Kyla fragt, was es bedeutet, wenn Slater zurückgegeben werden, schweigt Mrs Ali. Wenn das nicht eine klare Antwort ist, weiß ich auch nicht mehr weiter! Obwohl es noch nicht feststeht, was mit ihnen passiert, bin ich mir zu 100% sicher, dass jene Slater wie enttäuschende Versuchskaninchen einfach getötet werden.

Ben ist zwar nett, aber meiner Meinung nach etwas naiv. Kyla wird gemobbt und schikaniert, aber er benimmt sich so, als hätten ihn seine Mitmenschen gleich mit offenen Armen empfangen.

Mit Kylas Stimmung geht es immer wieder bergab. Klaustrophobische Träume von fensterlosen Türmen, der Name Robert Armstrong, Brokkoli - Kylas Probleme werden immer mehr. Da kommt durch Jazz ein klasser Nebencharakter auf den Plan: Mac. Mac hat mir von Anfang an gefallen, er ist auf eine lockere Weise intelligent und findet durch eine illegale Website ein Bild von einem Mädchen, da Kyla extrem ähnlich sieht.
,,WAS?", habe ich fast aufgerufen, als wir Kylas früheren Namen erfahren: Lucy Connor, ein als vermisst geltendes Mädchen. War Kyla vielleicht keine Terroristin, sondern nur ein als vermisst gemeldetes Kind?! Und wenn Robert Armstrong - im Gegensatz zu seiner Freundin - nicht im Bus starb, wohin ist er dann verschwunden? Geslated?

Dieser Abschnitt war für mich der bisher am interessanteste. Teri Terry macht jeden ihrer Charaktere einzigartig und weiß, wie man den Spannungsbogen zeichnet, dass der Leser vor Aufregung das Buch nicht mehr los lässt. Doch eines stört mich: so viele ungelöste Fragen! Ich kann es kaum erwarten, bis Kyla die Wahrheit hinter dem ganzen System entdeckt und was sie anschließend tun wird, denn Mac hat total Recht:
,,Fragen zu stellen ist die eine Sache. Aber was fängst du mit den Antworten an?"

Den 6. Abschnitt findet ihr bei Isana!

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