Dienstag, 15. Dezember 2015

Rezension: Goodbye, Rebel Blue von Shelley Coriell (Abrams)

A girl dies but her bucket list lives on - mein Jugendbuch-Lieblingsbuch!
 
Rebecca Blue ist eine Rebellin, die an ihrer High School ganz anders sein will als alle anderen, nur um zu beweisen, dass sie in ihrem Leben der einzige Star ist. Und weil sie Regeln über alles verabscheut, landet sie in der Nachsitz-Stunde. Wieder einmal, aber dieses Mal trifft sie die übrmäßig lebensbejahende Kennedy Green, während beide Mädchen eine bucket list schreiben sollen - Dinge, die man vor seinem Tod auf jeden Fall machen will.
Eigentlich hält Rebecca die ganze Idee der bucket list für bescheuert, bis sie am nächsten Tag schicksalhaft erfährt, dass Kennedy in einem Autounfall gestorben ist. Rebecca hat nichts mehr außer Kennedy's bucket list und stellt fest, dass es draußen auf der Welt gibt, die sie bisher noch nie erblickt hat: Freundschaft, Familie, Liebe und Schicksal.
Rebecca bekommt plötzlich das Gefühl, sich selbst zu beweisen - sie wird jeden Punkt der bucket list des toten Mädchens erfüllen! Die beste Hilfe ist dabei der warmherzige und allseits perfekte Nate, der stets bereit ist, etwas Gutes für die Welt zu tun. 
,,Goodbye, Rebel Blue" von Shelley Corriell ist ein Buch, das nur im Englischen herausgekommen ist. Ich glaube, ich hätte nicht aus freien Stücken dieses Jugendbuch gelesen, aber aufgrund einer Empfehlung habe ich es dann doch gelesen. An einem Stück und war wirklich begeistert! So amüsant und witzig und voller kleiner, alltäglichen Wendungen, die zu einem seeblauen Happy End führen.
Die Idee mit der ,,bucket list" gefiel mir sehr gut. Der Ausdruck kommt von der Redewendung  to kick the bucket, was so viel wie sterben bedeutet. Eine To-Do-Liste bevor man stirbt, diese Wahrheit trifft ausgerechnet Kennedy Green, die im Gegensatz zu Rebecca an höhere, gute Mächte glaubt. Alle Charaktere durchleben eine Wandlung, besonders Rebecca lernt viel für ihr Leben dazu. Nate steht ihr dabei hilfreich zur Seite und die im schlichten Schreibstil gehaltene Dialoge sind nur an sich bereits witzig, ohne dass die Autorin sich absichtlich um etwas wie Humor bemühen musste.

Okay, an der Storyline finde ich, dass die gute alte Rebel Blue von Anfang an ganz cool war, ich meine, sie hat es nicht zwingend notwendig zu beweisen, dass sie ein guter Mensch ist. Nate ist richtig sympathisch und passt gut zu Rebecca, nachdem er in seinem Do-Gooder-Verhalten etwas lockerer geworden ist.
Schnell gelesen und gut unterhalten - dafür pinne ich an Rebel Blue 4 smaragdgrüne, saphirblaue Glassterne!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen