Montag, 14. Dezember 2015

Montagsfrage: Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst?

Dieses Wochenende war fantastisch! Denn letzten sonnigen, warmen Dezembersamstag habe ich meine Kaninchenmädchen Mascha und Hasi in ihrem neuen Freilauf-Gehege zusammengebracht. Und die beiden sind bereits beste Freundinnen, was mich so glücklich macht. Daneben habe ich endlich die Matrix-Filmtrilogie beendet (Film 1 und 2 waren besser als der letzte!) und wir haben bereits den 3. Advent! Deshalb beginne ich diesen Montag nicht nur mit Buchfresserchens Montagsfrage, sondern auch mit sehr guter Laune. Das heutige Thema lautet: Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst?

Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich wirklich mehr darüber nachdenke, wie sehr mir ein Buch gefallen hat oder nicht. Als Buchblogger ist man Teil der Öffentlichkeit, die Bücher beurteilt und kritisch behandelt, so was wie eine freiwillige Jury für Autoren und Verläge. Ja, ich bin kritischer geworden. Vor Jahren habe ich mir die Merlin-Reihe von T. A. Barron gelesen und war ziemlich begeistert, aber jetzt im Nachhinein denke ich noch einmal über die Reihe  nach und stelle fest, dass sie eigentlich nicht so besonders war. Nett, aber nichts Herausragendes.

Während ich manchmal lese, stelle ich mir gleich vor, was ich in einer Rezension schreiben würde, um andere zuüberzeugen, auch dieses Buch zu lesen. Das ist wie Werbung für ein Produkt, das mir gut gefällt, sei es wirklich ein Mainstream-Bestseller oder ein unbekanntes, älteres Werk, das kaum noch beim Namen genannt wird. Passend zu diesem Thema habe ich erst neulich die 1982 herausgekommene Werwelt - Untier-Trilogie für mich entdeckt. Noch ein paar Titel mehr auf meiner Will-ich-lesen-Liste!!

Kommentare:

  1. Du hast ein interessantes Bewusstsein für deine Position als Blogger :-) Die Frage, ob wir Werbetafeln sind, finde ich cool! Aber im Gegensatz zu beruflichen Werbe-Menschen stehen Blogger im Konflikt, wie weit sie sich verkaufen wollen. Sie nutzen einen Teil ihrer Freizeit dafür und man überlegt sich gut, inwieweit man Tauschgeschäfte eingeht. Ich sehe mich eher als Helfer, denn als Werberin :-) Ich versuche, auf Werke aufmerksam zu machen, die mir etwas bedeuten, aber ich möchte dem Leser die Freiheit geben, selber zu entscheiden. Ich möchte anregen, über Themen nachzudenken oder.. Leser helfen, das Buch zu erschließen :-)

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    1. Du hast recht; als Buchblogger sind wir wichtig Helfer. Bei Büchern (und Autoren), die ich klasse finde, bemühe ich mich stets, Buch wie Autor so bekannt wie möglich zu machen - dann bin ich fast schon so etwas wie eine dieser Leute, die vorne und hinten Plakate an sich hängen ;) Nur würde bei mir stehen: ,,Liest auf jeden Fall xy von diesem Autor/dieser Autorin!"

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