Samstag, 21. November 2015

Rezension: Percy Jackson and the Lightning Thief :The Graphic Novel von Rick Riordan/ Attila Futaki

Graphic Novel 1 zu ,,Percy Jackson and the Olympians" - ein Must-have für den Riordan-Fan!

Eigentlich hat niemand den 12-jährigen Percy gefragt, ob er ein Halbgott sein will oder nicht. Erst sein ziegenbeiniger Freund Grover und ein kuhartiges Monster, das nach einem Unfall seine Mutter entführt, zeigen ihm plötzlich, dass sich in New York die griechischen Götter angesiedelt haben. Götter und Menschen bekommen nicht selten dann Kinder, Halbgötter, welche im Camp Half-Blood auf ihr gefährliches Leben vorbereitet werden. Und er selbst, Percy Jackson, ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon.
Ein göttlicher Krieg zieht über der Welt auf, weil drei mächtige Götter - Zeus, Poseidon und Hades - in einem gnadenlosen Streit liegen. Zeus' Herrscherblitz wurde gestohlen! Und ausgerechnet Percy soll der Dieb sein?! Zusammen mit Annabeth und dem Satyr Grover begibt sich Percy auf die vom Orakel vorausgesagte Quest, um die Welt vor dem Zorn der Götter zu retten. Monster, Götter und verräterische Halbgötter - raus aus Camp Half-Blood, rein in das Abenteuer!

Percy Jackson ist für mich fast schon Kult. Ich liebe es, die Bücher von Rick Riordan zu lesen und mit Halbgöttern aller Art immer wieder aufs Neue der griechischen (oder römischen) Mythologie zu begegnen. Ich bin ein riesiger Percy Jackson-Fan und deshalb hätte ich fast einen Salto geschlagen, als mir die vier Graphic Novels zu der Reihe ,,Percy Jackson and the Olympians" in die Hände gerieten.
Zu dem Schreibstil und der Handlung kann ich nur wenig sagen, hier in Graphic Novels uns Comics werden ,,alte" Geschichten neu und dynamisch umgesetzt. Der Zeichenstil, der viel Wert auf Details legt, ist sehr ansprechend, actionreich und menschlich. Alle Charaktere werden lebendig gestaltet und mich verblüfft es, mit welcher Präzision die Zeichner hier gearbeitet haben.

Natürlich wird so manches auch ausgelassen, zum Beispiel der Tiertransporter, Medusas kleiner Laden oder der Höllenhund vor den Toren der Unterwelt. Ferner kommen nicht alle Charakterfeinheiten der Hauptfiguren zur Geltung und manche Nebenfiguren tauchen nicht exakt auf. Das alles ist natürlich verständlich, es handelt sich ja nicht um die wahre Reihe vom Mythmaster Riordan.
Ich entschraube nun meinen Kugelschreiber, dass aus ihm ein langes Schwert aus Himmlischer Bronze wird. Festgefroren in einem spektakulären Action-Sprung schwinge ich mein Richtersschwert des Rezensenten, kille ein paar Monster und aus ichorgoldenem Blut werden 4 Sterne, die mit einem lauten Boom und Swooosh zu Boden krachen.

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