Montag, 16. November 2015

Montagsfrage: Liest du bei Büchern auch schonmal das Ende zuerst oder würde das dein Lesevergnügen zerstören?

Dieser Montag begann für einen meiner Familie mit einer Schlacht, aus der der große Held mit einer großen Verletzung zurückkam.
Preiset ihn mit Lorbeeren, weil Kater Mao nach einem heftigen Kampf im grünen Gras mit einer  Wunde zwischen den Schultern zurück nach Hause gekommen ist. Ein kleiner Schreck war es, als ich plötzlich diese Fleischwunde bemerkt habe, aber er hat Katzen-Erste-Hilfe bekommen, liegt jetzt zufrieden bei sich und der Rest der Welt ist in perfekter Harmonie. Deshalb kann ich jetzt, ein Harissa-Aufstrich-Toast in der linken Hand, mich Buchfresserchens Montagsfrage widmen. Die Montagsfrage ist mir inzwischen in Fleisch und Blut als Gewohnheit gegangen! Die heutige Frage setzt viel Ehrlichkeit voraus: Liest du bei Büchern auch schonmal das Ende zuerst oder würde das dein Lesevergnügen zerstören?
Und ich bin ein ehrlicher Mensch.

Ja, manchmal schlage ich die letzten Seiten auf, wenn ein Hardcover zwischen meinen Händen liegt. Es ist ja nicht verboten, nur ein paar Zeilen am Ende zu lesen, nur ein bisschen. Außerdem verrät das ja nicht, was zwischen Buchanfang und Buchende alles passiert. Der Schluss ist nur der Ausklang einer Geschichte, natürlich nur, wenn man keinen Cliffhanger vor sich hat. Ich fühle mich schon etwas verdattert, wenn ich klammheimlich das Ende aufschlage - und einen Cliffhanger sehe ...
In eBooks, die ich häufig lese, ist es natürlich nicht so, dass ich gerne mal zum Ende spicke. Dort geht das einfach nicht so gut wie wenn man Seiten zwischen den Fingern umblättert und es ist schon seltsam, wenn man zum Ende des eBooks springt, nur um die letzte Seite zu lesen.
Ich glaube, wenn ich etwas später auf Stöbertour bei anderen Montagsfragen gehe, wird sich so mancher Buchfreund plötzlich zu seiner/ ihren kleinen Schrullen outen ...!

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