Sonntag, 30. August 2015

Suche Testleser für mein Manuskript ,,Der Meister der Werwölfe"!!

Okay, wie beginne ich am besten meine Bitte? In einem echten Gespräch hatte ich mich jetzt im Nacken gekratzt und leicht verlegen zu Boden geblickt, aber dies ist ja nur ein Blogpost. Also, ich verrate euch jetzt etwas Wichtiges über mich: ich habe erst vor einer Woche mein ,,Buch" beendet, das heißt eigentlich nur ein Manuskript. Der Titel ist: ,,Der Meister der Werwölfe", eine Urban Fantasy-Geschichte mit Werwölfen und Zauberei.
 
Nach zwei Jahren bin ich nun komplett fertig geworden und bin bereits auf der Suche nach einem Verlag, der mein Manuskript vielleicht annehmen würde. Aber wisst ihr, wie lange man durchschnittlich auf eine Antwort warten muss? Meistens nur sechs Monate, manchmal weniger oder auch mehr. Um diese Zeit auszufüllen und gleichzeitig ein paar mehr Anregungen in Form von Kritik zu bekommen, habe ich jetzt folgende Idee:

Wer hat Lust, ein Testleser für mein Manuskript zu werden? Ich würde einfach mein Manuskript als PDF euch zuschicken, ihr würdet es durchlesen und mir Kritik & Feedback geben! 

Ich würde mich echt freuen, wenn sich ein paar Leute finden würden, die mir dann ihre Meinung sagen können.
Wenn ihr Interesse habt, schreibt einfach an meine zweite Mailadresse menyorlan@gmail.com und/ oder hinterlasst hier einen Kommentar. Ich schicke dann einfach das gesamte Manuskript euch als PDF zu. Und nebenbei entschuldige ich mich im Voraus, falls ihr beim Lesen noch über den einen oder anderen Tipp- und Rechtschreibfehler stolpern werdet ...!

Hier schreibe ich euch mal eine kurze Inhaltszusammenfassung: 
Raffael Orsin ist ein begabter Zauberer in der Ausbildung und ehrgeiziger, selbststolzer und distanzierter, als es für einen normalen Teenager üblich ist. Deshalb reagiert er umso reservierter, als seine beiden Lehrer ihm vorschlagen, sich mit gleichgesinnten Zaubererschülern zu treffen. Unerwartet stellt Raffael fest, dass seine ganzen Vorurteile überhaupt nicht berechtigt waren und seine Besucher im Grunde ganz in Ordnung sind. Doch auf sein Leben fällt ein blutdurstiger Schatten, als unerwartet ein Rudel Werwölfe auf die Stadt Paris gehetzt wird. Der Täter ist unbekannt, aber seine Werwölfe tragen das Wort RHITSOMONCK als Brandzeichen.
Auf Umwegen beginnt Raffael, alles über Werwölfe zu erforschen, weil seine Besucher beim ersten Angriff von Werwölfen entführt worden sind. Unerwartet wird er dann damit beauftragt, Klarheit in den Vorfall zu bringen, aber diese Sache wird gefährlicher als erwartet, da das nächste Ziel der Werwölfe London ist.
Werwölfe sind aber Schattenwesen und sind deshalb schwer zu finden. Raffael merkt, dass man Schatten nicht aufsuchen kann, weil sie zu einem kommen. Sie kommen mit gebleckten Zähnen, geröteten Augen und dem rauchigen, nach Blut riechenden Duft von Schwarzer Magie. Ihre Magie ist tückisch, aber man kann gegen sie kämpfen - obwohl es Raffael bis ins Herz verstört und manchmal wahnsinnig macht.
Blutige Straßenkömpfe und alptraumhafte Verzweiflung schlagen Raffaels gesunden Verstand in Scherben, bis es ihm nicht mehr um Gerechtigkeit geht, sondern nur um Rache an dem Meister der Werwölfe, der Raffaels Leben zerstört hat. Doch in der größten Todesgefahr erfährt Raffael durch ein fremdes Magiewesen, was er wirklich ist - eine ins Tiefe stürzende Finsternis im sich erhebenden Licht. 

  Hier noch die Leseprobe, mit dem ,,Vorwort" von Raffael Orsin:

Vorwort - Mein Schrei

Mein Leben ist ein Schrei.
Ein Schrei, vor dem ich flüchten will, den ich fürchte und wie Luft in mich aufnehme, obwohl ich daran zerbrechen kann. Ich renne täglich durch die dunklen Korridore meines verworrenen Kopfes und schlage hinter mir die sperrholzigen Türen zu, nur weg, nur weg vom Schrei! Und dennoch durchbricht der Schrei wie mit Axtschlägen jede Versperrung und prallt auf meinen zerstörten Körper.
Und dennoch fühle ich mich jetzt gut. Gut, ich bin glücklich!
Was soll ich demnach schreiben? Ich habe keine Ahnung, und das liegt nicht daran, dass ich im Idiotenmodus eingeschaltet bin und somit nichts außer Blödsinn machen kann. Jetzt hänge ich gerade wie eine überforderte Festplatte, deshalb fange ich einfach auf die simple Art an.
                            
Sehr geehrtes unzauberisches Volk,
(ich verehre euch eigentlich nicht, besonders  dich  euch mag ich nicht sonderlich. Tut zwar nichts zur Sache, aber wer würde schon diesen               lesen? Die Zensur arbeitet gut. Als ob ich geflucht hätte, sodass sogar ein betrunkener Seemann artig errötet wäre ... Ehrlich gesagt habe ich genauso auch geflucht.)
   
... Tja, ich bin vom Thema abgeschweift. Leute, es ist halt nicht einfach, diese Zeilen zu schreiben. Das, was als nächstes kommt, ist für euch unzauberische Typen bestimmt sehr unrealistisch, eher eine pure Fiktion, die man sich in einem Kinofilm vorstellen könnte - aber doch nichts fürs reale Leben.
Wisst ihr überhaupt, was Magie ist? M-A-G-I-E? Ich gebe euch schon mal einen kleinen Hinweis. Du erfreust dich nur magischer Fähigkeiten, wenn deine Eltern bereits die Magie in ihrer DNA verschlüsselt hatten. Dann kannst du Geister beschwören und die Künste der Weißen und der Schwarzen Magie erlernen. Die Schwarze Magie ist die, die gleich einem Schwarm Raben und Krähen aus der Haut hervortritt. Die Weiße Magie ist ein Regen aus elektrischen Sternschnuppen, die von der Haut springen, und nicht aus. Das ist der große und idiotensichere Unterschied. Obwohl alles manchmal, ehrlich gesagt, bezaubernde Scheiße ist. Bist du unzauberisch, bist du entweder ein Pechvogel oder der gesegnete Glückspilz.
Im Grunde geht es in meiner Geschichte nur um ganz, ganz großen Mist, und zwar um so ’nen extrem wuchtigen Mist mit krankhafter Fettsucht. Leider bin gerade ich es, der inmitten dieses Mistes steckte und große Opfer bringen musste, um lebendig herauszukommen.
Nehmt es mir nicht übel, aber so ist es halt. Früher hätte ich dieses Gekritzel mit höflichen Floskeln begonnen, aber ich habe mich verändert. Ja, klar doch, ich bin jetzt ein kleines und rothäutiges Teufelchen mit gespaltenen Ziegenhufen und einem langen Schwanz. Einen schwarzen Dreizack halte ich in der Hand und dürre Skelette mit Pompons sind meine Cheerleader. Aber auch das ist eine Lüge. Ich bin nichts. Und ich bin etwas. Ich bin weder dies noch das, ein allgemein unangenehmer Hybrid. Wie ein Wolf, der vom Rudel ausgestoßen wurde.

Seid ihr bereit, um dem Wahnsinn meiner Finsternis ins Auge zu blicken? Bereit dafür, das Gute gegen das Böse einzutauschen? Hört meinen Schrei und spürt, wie er sich in den Kopf bohrt und sich dort wie ein Parasit einnistet und seine krabbelnde Brut in allen Ecken des Geistes zur Welt bringt. Die Angst vermehrt sich ständig und bildet wie eine Herde schwarzer Pilze eines verdorbenen Waldes Sporen aus, damit sich Verderben ausbreitet

Erwartet keine nette Geschichte voller süßen Knuddelszenen, mit romantischer Atmosphäre und John-Lennon-Liedern; und es gibt auch keine witzigen Gags, die euch Lachtränen in die Augen quetschen werden. Solch Tagträume habe ich, bildlich gesprochen, längst abgeschlachtet und die einzelnen Überreste auf dem Friedhof begraben. Muah-ha-ha-har, ich bin ein böser Junge, böse Sachen törnen mich voll an. Das liegt aber nicht an mir. Ich bin immerhin kein bekiffter Hooligan. Nur meine Umgebung hat vielleicht dafür gesorgt, dass ich ein wenig düster geworden bin. Früher habe ich viel von mir gehalten und konnte mich benehmen wie ein eitler und aufgeplusterter Pfau, der seinen prächtigen Federschwanz zu einem Rad aufschlägt. Heute bin ich zwar immer noch seltsam. Ich neige zu einer dunklen und fiesen Eleganz, weil ich mich nie von den Schatten lösen konnte.

Wenn ihr immer noch hier auf diese Zeilen starrt, weiß ich echt nicht mehr weiter. Es ist aber nicht meine Schuld, wenn ihr am nächsten Morgen als bleichwangige Gespenster aufwacht, da Werwölfe über Nacht euren Körper zerfleischt haben. Das sage ich nur so nebenbei, damit ihr Bescheid wisst. Ich werde euch nicht mit ausgebreiteten Armen empfangen, falls ihr mir eines Tages unter einer dunklen Brücke begegnen und Fragen in den Bauch bohren solltet, während der nächtliche Regen Fäden zieht und ich am liebsten mit den Schatten eins werden will. 

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