Donnerstag, 27. August 2015

Filmmeinung: Inception (2010)

Inception (2010)  

Inhalt: Dominick „Dom“ Cobb leitet eine Gruppe von Dieben, die dank bester und hochentwickelster Technik tatsächlich einen Weg gefunden haben, um gezielte Gedanken in die Köpfe anderer Menschen einzupflanzen. Das Ergebnis von diesem Prozess namens Inception? Man kann die Personen lenken, indem man selbst in ihrer träumenden Gedankenwelt auftaucht.
Cobb (Leonardo DiCaprio) stimmt zu, als der japanische Geschäftsmann Saito ihn und seine Leute auffordert, das geerbte Firmenimperium des wirtschaftlich aufsteigenden Manager Fischer zu zersplittern.
Für diesen komplexen Coup müssen sich Dom, Arthur (Joseph Gordon-Levitt) in so tiefe Traumschichten wagen, dass die gesamte Mission zu einem gefährlichen Unternehmen wird. Besonders, weil Dom Cobb innerlich von Schuldgefühlen zerfressen wird, weil seine tote Frau Mal immer wieder in einer Projektion ihn auffordert, die reale Welt zu vergessen, um mit ihr in einem zeitlosen Traum zu leben ... Cobb muss sich entscheiden und jedes Risiko eingehen.

Trailer:

Meinung: Als ich mir neulich diesen Film angesehen habe, wurden seltsame Reaktionen in mir wach. Als Arthur auftauchte, dachte ich: ,,Hey, das ist doch Robin aus Gotham, der Freund von Batman! Und dieser Großvater ist doch der Butler von Bruce Wayne!" Und Ellen Page als Ariadne erinnerte mich - klar doch - an Kitty/ Shadowcat aus ,,X-Men: Zukunft ist Vergangenheit."
,,Inception" ist nicht der klassische Action-Film, wo viel Geballere ist und nichts dahintersteckt. Tatsächlich verbirgt sich in der Handlung eine tiefsinnige Menschheit, in der man sich nicht so leicht verlieren kann. Der Regisseur Nolan hat sich alle Mühe gegeben, um den Film des Jahres 2010 zu drehen. Besonders die Filmmusik von Hans Zimmer war schon ein Pluspunkt, weil er neben Howard Shore und Danny Elfman vielleicht der Komponist ist, der weiß, wie gute Filmmusik klingen soll.

Besonders das Hauptthema aus ,,Inception" hat mich fasziniert: Träumen. Kein banales Rumliegen in der Sonne und Vor-sich-hin-Träumen, sondern die geistliche Tiefe des wissenschaftlich erforschten Traumes. Während die Figuren hier in dem Film Traumstufe um Traumstufe überspringen, kann vielleicht nicht jeder Mensch im Traum träumen. Ich schaffe es manchmal, luzid und einen Traum im Traum zu träumen - aber bei weitem kann ich keine Inception durchführen! Allerdings wäre diese Technik gar nicht so schlecht, wenn ich es mir recht überlege ...

In Sternbewertung würde ich Inception volle 5 Sterne vergeben, weil der Film durchgehend spannend ist und sich zu sehen definitiv lohnt!

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