Donnerstag, 25. Juni 2015

Rezension: Death Note - Band 1 von Tsugumi Ohba und Takeshi Obata (Tokyopop)

Die Versuchung des Bösen von Death Note: "Justice will prevail!"

Light (Raito) Yagami, 17, ist der perfekte und vorbildhafte Musterschüler, der beste Schüler in ganz Japan. Außerdem will er rechtschaffene Gerechtigkeit in einer Welt von Gewalt und Kriminalität erschaffen, denn er erkennt, dass seine Welt verrotten ist ...
Genau wie die Welt des Shinigami Ryuk. Jeder Tag ist ein und dasselbe, das Leben dort ist nur noch ein verfallenes Loch und die Shinigamis machen nichts, außer mit ihren Death Notes das Leben der Menschen auf der Erde zu kürzen und zu beenden. Aus Langweile lässt Ryuk sein Death Note in die Menschenwelt fallen - direkt vor Light Yagami, der dieses schwarze Notizbuch findet.

Der im Death Note aufgeschriebene Name einer Person lässt diesen Menschen innerhalb 40 Sekunden sterben. Light wird auf die Probe gestellt: ist das Death Note tatsächlich echt? Macht es ihn nicht zum Mörder? Die Versuchung ist stark und Lights Versuche schließen jeden Zweifel aus - es ist ein wahres Death Note, mit dem man Menschen töten kann.
Damit könnte Light eine neue und bessere Welt erschaffen, wo Light als ein Gott über bessere Menschen herrschen könnte! Enttäuscht ist Light von seiner eigenen Umwelt, sodass zahlreiche Vebrecher plötzlich getötet werden, ohne dass die schockierte Polizei Spuren entdecken kann. Der Massenmörder erhält einen Namen, der sogleich zum Machtwort wird: Kira. Kira schreibt Namen auf und stellt sich die Gesichter vor, Leben werden ausgelöscht

Die Polizei ist ratlos, weshalb der beste Detektiv der Welt im Fall Kira eingreifen muss. Es ist L, ein schwarzer Buchstabe auf weißem Hintergrund, niemand weiß etwas über ihn. Das F.B.I. schaltet sich ebenfalls ein, was es mit dem Tod seiner vierzehn Agenten bezahlen wird, weil Light keine Gegner im Weg haben will.
Der Kampf der hochintelligenten Feinde beginnt, L und die Ermittler gegen Kira, der ein Teil von Light Yagamis riskantem Doppelleben wird. Gerechtigkeit wird siegen ...

DEATH NOTE sah ich zuerst als Anime, dessen ersten Folgen ausreichten, um mich zu den Begeisterten hinzuzufügen. Wann ist Gerechtigkeit nur noch Wahnsinn? Was liegt zwischen Gut und Böse?
Mit Mangas kenne ich mich nicht blendend aus, allerdings erkenne ich bei diesem Werk von Tsugumi Ob(h)a sofort, welches Meisterwerk ich vor mir liegen habe. So eine Geschichte, solch zwiespältigen Charaktere und unvorhersehbare Wendungen ... Die zwölf Bände der Reihe ergeben eine Geschichte, die einem bis ins Mark kriecht und sofort einen Platz unter den Lieblingsgeschichten einnimmt. Schließlich ist niemand besser oder schlimmer als L, Ryuk, Light & Co.
Die Zeichnungen sind voller Emotionen und drücken eine lebendige Atmosphäre aus. Jeder Charakter hat seine eigene Stimmung, wie zum Beispiel L mit seiner gleichgültigen Ruhe und der messerscharfen Intelligenz.

Ich will mehr als nur 5 Sterne für diese mörderisch atemberaubende Reihe vergeben. Eine Punktzahl von 6, 40 notiere ich mir für DEATH NOTE: Nichts ist annähernd so gut wie Death Note.

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