Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezension: Das Feuer des Mondes (Spielbuch) von Christian & Florian Sussner (Mantikore)

Das Feuer des Mondes - ein Fantasy-Spielbuch, das mich einfach nur begeisterte!

Du bist ein Nachtwärter, als der Zufall wie ein schwarzer Rabe auf dich stürzt und dir den Fluch einer alten Macht in die Haut brennt. Das Schicksal braucht dich, ganz Anmar braucht einen Helden, der die finsteren Schattendiener und deren Anführer zerstören kann. Das Feuer der Sonne und der Segen der Weißen Eule sind mit dir.
Ja, genau du bist der Held. Ab nun ist dein Leben nie wieder so, wie es einst war.
Du bist der Held, der unter seinem eigenen Fluch steht. Nur eine Abenteuerreise kann dich und die ganze Welt retten. Also, Abenteurer und Held, ziehe dein schimmerndes Schwert hervor, stürze dich in den magischen Kampf um Leben und Tod! Deine Entscheidungen und deine Wahl sind es, die alles entscheiden. Was wirst du tun, wenn das verloren geglaubte Feuer des Mondes dich verschlingen will?
Entscheiden. Würfeln. Schreiben mit vor Spannung zitternden Fingern. Karten lesen, Rätsel lösen. Feinde besiegen ... Alles, was du brauchst, findest  du - oder auch nicht. Deine Reise ist ein Spiel, Held, wo du alles bestimmst.
,,Das Feuer des Mondes" ist ein Spielbuch nach dem Prinzip von Pen and Paper. Noch nie zuvor hatte ich ein solches Buch zur Hand genommen; dieses erste Mal war so aufregend, dass ich noch mehr davon will. Es ist wie ein Fantasy-Rollenspiel am PC, nur so viel besser. Man selbst ist die Hauptfigur, die durch ihre Entscheidungen die nächste Handlung lenkt. Willst du dein Leben riskieren oder den anderen Pfad nehmen? Trotz all den unterschiedlichen Handlungssträngen ist die gesamte Rahmenhandlung versponnen und verwoben, sodass ein detailliertes Bild vor Augen erscheint.

Kämpfe werden imaginär mit Waffen ausgetragen und in der Realität gewürfelt und notiert. Wichtige Hinweise müssen gefunden und gedeutet werden, um später dich zu retten. Lebensenergie, Gewandtheit, Nahrung, Heilmittel, Waffaen und anderes muss alles auf den speziellen Blättertn notiert werden, allerdings hat ,,Das Feuer des Mondes" einen extrem hohen Suchtfaktor: das ist Spitzenleistung der Autoren von diesem Spielbuch!  Dschungel, Wälder, Jagden, bizarre Geschöpfe - das ist wahre Fantasy.
Ich verspüre leisen Stolz, das ich es bis zum Ende geschafft habe (im zweiten Durchlauf, zuvor raubten die Killerkaninchen aus Buch 2 mir die letzte Lebensenergie; böööse Biester!) - und ich raufte mir grimmig die Haare am Schreibtisch, wenn schwierige Situationen kamen oder ich nicht wusste, welche Entscheidung besser sein würde. Beim Spielen/ Lesen wurde ich also emotional!

Willst du meine letzte Meinungszusammenfassung lesen, wie ich dieses Spielbuch bewerte, eile geschwind zu 1 fort, wo ich lächelnd meine Abenteurer-Ausrüstung gestapelt habe und erstaunt darüber bin, wie toll diese Geschichte ist.
Entscheidest du dich für eine Leserempfehlung von mir, wechsle hinüber zu 2, dem Posten, an dem ich den Segen des Huldvollen Lesers auf dieses Buch lege.

1: Wow. Mein Richtersschwert des Rezensenten ist geschärft (und etwas schartig), weshalb ich nun vom weiten Himmel der Sterne 5 goldenschwere Sterne abschlage und ehrenvoll der Weisen Eule opferere. So schade, dass ein Buch nicht unendlich ist - ich würde gerne wissen, wie ich mich auf dem Pfad der Geister weiter geschlagen hätte.

2: Ihr wollt Abenteuer und Fantasy mit der Garantie, dabei auch Spaß zu haben? Nun denn, werdet Helden und lest doch selber ,,Das Feuer des Mondes". Weg von den PC-Bildschirmen, die Ära der Spielbücher soll wieder anbrechen!

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