Donnerstag, 25. Juni 2015

Rezension: Death Note - Band 1 von Tsugumi Ohba und Takeshi Obata (Tokyopop)

Die Versuchung des Bösen von Death Note: "Justice will prevail!"

Light (Raito) Yagami, 17, ist der perfekte und vorbildhafte Musterschüler, der beste Schüler in ganz Japan. Außerdem will er rechtschaffene Gerechtigkeit in einer Welt von Gewalt und Kriminalität erschaffen, denn er erkennt, dass seine Welt verrotten ist ...
Genau wie die Welt des Shinigami Ryuk. Jeder Tag ist ein und dasselbe, das Leben dort ist nur noch ein verfallenes Loch und die Shinigamis machen nichts, außer mit ihren Death Notes das Leben der Menschen auf der Erde zu kürzen und zu beenden. Aus Langweile lässt Ryuk sein Death Note in die Menschenwelt fallen - direkt vor Light Yagami, der dieses schwarze Notizbuch findet.

Der im Death Note aufgeschriebene Name einer Person lässt diesen Menschen innerhalb 40 Sekunden sterben. Light wird auf die Probe gestellt: ist das Death Note tatsächlich echt? Macht es ihn nicht zum Mörder? Die Versuchung ist stark und Lights Versuche schließen jeden Zweifel aus - es ist ein wahres Death Note, mit dem man Menschen töten kann.
Damit könnte Light eine neue und bessere Welt erschaffen, wo Light als ein Gott über bessere Menschen herrschen könnte! Enttäuscht ist Light von seiner eigenen Umwelt, sodass zahlreiche Vebrecher plötzlich getötet werden, ohne dass die schockierte Polizei Spuren entdecken kann. Der Massenmörder erhält einen Namen, der sogleich zum Machtwort wird: Kira. Kira schreibt Namen auf und stellt sich die Gesichter vor, Leben werden ausgelöscht

Dienstag, 23. Juni 2015

Rezension: Feuerträger von Anders Björkelid (Ueberreuter)

Wer sitzt auf dem leeren Thron? Die flammende Fortsetzung zum eiskalten ,,Dohlenwinter"!

Im Winter der Kälte und der Dohlen kauerte die Elster, der Verräter Atlevis, im Ring aus Stein - dem Richterring. Am Bein wurde die Elster vom Wolf verletzt und dann brach der Zauber, um die Dohlen der Galgenmänner hereinzulassen ...

Wulf und Sunia sind Zwillinge und beide von Geblüt. Die Zeit von einem Jahr vergeht, bis sie sich aus dem gebrochenen Bann des Richtrings befreien können. Obwohl sie dank dem in ein Ungeheuer verwandelten Atlevis neues Wissen über ihren toten Vater erfahren haben, überflutet das Schicksal der Blütigen die beiden wie eine lodernde Feuersbrunst. Die Traditionen und der Rhythmus des Volkes der unsterblichen Blütigen setzt alles daran, um Wulf und Sunia zu trennen. Aber das wird niemand schaffen, weil Wulf mit seiner Schwester noch eine Aufgabe zu erfüllen hat: die Insignien des Blutreichs müssen gefunden werden. Ihr Vater war es, der im beginnenden Unwinter auf dem Sterbebett sein mysteriöses Erbe weitergereicht hatte, um die Kälte des vor Urzeiten zerfallenen Blutreiches auf ewig zu vernichten.

Sonntag, 21. Juni 2015

Fantasy-Erzählung: Der Fall von Sorngaltia (Part 5 - letzter Teil)

Der Fall von Sorngaltia

Aus der Schwärze des Himmels, in die Loste sich schwang, stießen wie Dämonen unzählige dieser Geflügelten Menschen hinab. Wie Falken der Hölle griffen sie die Sorngaltier an, die nur Schreie des Schreckens ausstoßen konnten. Geschrei, Gefallene und wirbelnde Waffen verwandelten alles in ein Schlachtfeld. Wie viele Geflügelte Krieger es waren, konnte Arklat nicht zählen.

Sie sind uns auf jeden Fall überlegen, dachte sie niedergeschmettert und stach mit der Speerspitze nach einem dieser Krieger. Sein Helm war ein metallischer Falkenkopf und er rauschte über sie hinweg, ohne dass seine Rüstung einen Kratzer zurück behielt.

Nach weniger Zeit hatten die Angreifer Feuer in den sorngaltischen Hütten gelegt. Arklat sah überall nur Feuer und die zuckenden Leiber derer, die soeben die Welt verließen. Sie hatte in dem Gemenge ihren Speer verloren und eine pochende Wunde in ihrem Oberschenkel, der ihr Gewicht nicht mehr zu tragen vermochte. Wortlos entsetzt sackte sie inmitten der Schlacht zu Boden. Ihr Gehör vernahm kaum den schrecklichen Lärm, der ihren Geist in die Knie zwang. Die Fremden aus dem Imperium Antordis hatten Oberhand. Es gab nur wenige Gefallene auf der Seite von Antordis, dessen gefallene Krieger wie Vögel vom Himmel stürzten und auf die Erde prallten. Dort am Boden sackten nacheinander die Sorngaltier zu Boden und regten sich nie wieder.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Fantasy-Erzählung: Der Fall von Sorngaltia (Part 4)

Der Fall von Sorngaltia

,,Das hier ist Sorngaltia”, sagte ein in Metall gepanzerter Mann, der an der Spitze einer ganzen Schar von Eindringlingen ritt. Er trug eine edle Rüstung und sein Haupt trug einen goldenen Helm, der aussah wie ein Falkenkopf. ,,Sorngaltia. Und jetzt wird es stürzen.”

Es waren Reiter des Todes, die lärmend Sorngaltias Grund und Boden betraten. Sie ritten auf den Rücken der Ungeheuer, deren Schuppen wie Glas im Licht des um sie herum abbrennenden Flachlandes glänzten. Männer in Rüstungen ganz aus Metall, die wie altes Silber leuchteten, betraten das ungebändigte Land. Ihre schwarzen, maskenartigen Helme verbargen menschliche Gesichter unter metallischen Falkenköpfen. Den Dämonen gleich ritten sie die wilden Kreaturen, die sie sich mit Schmerz und Peitsche unterworfen hatten. Eisenketten, deren einzelne Glieder schwarze Stacheln ins Fleisch bohrten, lagen um die blutenden Mäuler der Feinde Tuhis. Doch nun, wie die Ungeheuer sich gebaren und ihre jeweils drei grünen Augen seelisches Gift verströmten, hätte jeden Mitleid im Mittelpunkt des Herzen ergriffen.

Dienstag, 16. Juni 2015

Rezension: Die Chroniken der Imaginarium Geographica - Die Suche nach dem roten Drachen von James A. Owen (cbj)

Die Suche nach dem Roten Drachen ... Wenn Träume in Gefahr sind und das Abenteuer ruft!

1927: neun Jahre sind vergangen, seit die drei Hüter der Imaginarium Geographica aus dem Archipel der Träume zurückgekehrt sind, wo ein Krieg fast die gesamte Traumwelt zerrissen hätte und auch dort, wo das Vermächtnis des Winterkönigs Mordred innere Narben hinterlassen hat.

John, Jack und Charles haben sich lange nicht mehr gesehen und gehen ihren alltäglichen Leben nach, als Jack sie alle wegen einem komplizierten Grund zusammenruft: alle Hüter des fantastischen Atlanten leiden unter denselben Träumen, aus denen man Bedrohung für beide Welten entnehmen kann. Wie durch Zufall taucht da bei ihnen ein geflügeltes Kind aus dem Archipel der Träume auf, das die Hüter nach London führt, um eine plötzliche Krisensitzung einzuläuten ...

Im Archipel sind über eine Nacht alle Kinder und alle lebendigen Drachenschiffe verschwunden. Wie durch die Töne eines lockenden Flötenspiels wurden die Kinder aus ihren Betten fortgerissen und verschwanden leiser als der Schatten einer zirpenden Grille im Sprung.

Sonntag, 14. Juni 2015

High Fantasy: Saruman der Weiße


Saruman, der vom neulich verstorbenen Sir Christopher Lee gespielt wurde, hier vor dem Großen Auge von Mordor und seinem Palantir. Ja, ich gebe zu, dass ,,mein" Saruman ziemlich viel jünger aussieht, aber das kann ja mal vorkommen ...

Samstag, 13. Juni 2015

Fantasy-Erzählung: Der Fall von Sorngaltia (Part 3)


Der Fall von Sorngaltia - Teil 3

Die Menschen in Sorngaltia hatten oft Gesichter mit sehr ausgeprägten Wangenknochen und ihre Finger waren viel länger als der Handteller selbst. Das Besondere an ihnen war ihre Haut - sie war gräulichweiß, fast die Farbe von aufgehellter Asche. Die Adern, die durch die Haut schienen, waren violett, obwohl das Blut ganz gewöhnlich rot war. Alle Sorngaltier hatten blaues Haar, mal heller oder dunkler. Diejenigen, die in tieferen Höhen lebten, hatten meist helleres Haar als die von den höchsten Bergen, wo das Leben kälter und härter war.
Loste war anders. Er hatte grüne Augen, was noch kein Sorngaltier je bei einem Menschen gesehen hatte Sorngaltische Menschen hatten alle graue Augen, die dunkler waren als ihre Haut. Loste war zwischen den Sorngaltiern auffallend wie ein Grünspecht unter Schneeammern. Seine Haut war warm und am ganzen Körper hell und rosig, wo die Adern bläulich unter der Haut schimmerten. Er war empfindlicher für Kälte als die Sorngaltier.
Kaum ging es Loste besser, nachdem Mazit ihn in Jokrats Obhut gegeben hatte, fing er wieder zu sprechen an.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Fantasy-Erzählung: Der Fall von Sorngaltia (Part 2)

Der Fall von Sorngaltia - Teil 2

Den Jungen hatte Arklats Onkel Mazit vor inzwischen sieben Jahren in einem harten Winter, in dem die meisten Leute wegen Hunger oder Kälte gestorben waren, gefunden. Es war der längste Winter Sorngaltias gewesen, als die Ungeheuer sich wie die Stachelhasen vermehrt hatten und jeden hilflosen Sorngaltier töteten. Der Onkel, damals noch ein ganz junger Mann, hatte in den tosenden Unwettern sein Wabragnan verloren und irrte verloren, frierend in dem mörderischen Weiß umher.

Er erzählte später gerne diese Geschichte, wenn seine Nächsten bei abendlichen Gesprächsrunden versammelt waren und das bittere Bier tranken, das in den tieferen Bergestälern gebraut wurde. Das sorngaltische Geheimnis für den herben, aufwärmenden Geschmack hing mit dem robusten, wilden Hopfen zusammen, der vereinzelt in den Bergen wuchs.

,,Alles war kalt und weiß wie der Tod. Ich stand tatsächlich kurz davor, alle Waffen niederzulegen. Denn mein Leid war so groß, dass ich mich nur nach einem schnellen Ende sehnte. Als ich bereits zu Boden fallen wollte und glaubte, ich würde nun in Tuhis Ewige Hallen einziehen, erschien etwas Schreckliches. Begleitet von einem kindlichen Angstschrei, der den Lärm des Windes vertrieb, flammten vor mir drei grasgrüne Augen auf. So ein Grün saht ihr noch nie! Die Farbe war glühend und bohrte sich in mich, als wollte das Ungeheuer meine Seele verzehren. Die Stärke Tuhis, steh mir bei!, schrie ich heiser krächzend und richtete mich zitternd auf.”

Direkt vor Mazit schälte sich ein Ungeheuer aus dem Sturm, dessen warmer Atem aus den Nüstern den Schnee zu seinen Klauen auftauen ließ. Die Statur war die einer riesigen Eidechse mit drei Augen, während das längliche Gesicht von einer schwarzen Mähne gepeitscht wurde. Am ganzen Körper waren die glasklaren Schuppen mit spitzkantigem Raureif überzogen.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Fantasy-Erzählung: Der Fall von Sorngaltia (Part 1)


,,Der Fall von Sorngaltia" ist meine erste, längere High Fantasy-Erzählung. In mehreren Teilen werde ich sie hier veröffentlichen und ich würde mich sehr über Kritik & Feedback freuen!

Der Fall von Sorngaltia

Das grelle Sonnenlicht flutete über die zeitlos anmutende Winterlandschaft des Landes Sorngaltia. Sorngaltia war bergig, ungezähmt und nur bewohnt von einem besonderen Menschenvolk und gefährlichen Tieren - oder Ungeheuern. Schreckliche Ungeheuer gab es dort, welche die Sorngaltier die Feinde Tuhis nannten, wenn sie an Abenden vor ihren Herdfeuern kauerten und mit den Worten alter Geschichten des größten Sängers Hükrat vor der Wildnis warnten. Sorngaltia war nicht sanft wie ein Frühlingsabend, weil es ein Land von Kämpfern und Jägern war. Sein Wappen war das schwarze Wabragnan, die einzige Art Pferd dieses Landes. Jedes Wabragnan trug drei Hörner an seiner Stirn, mit denen sie ganze Wölfe erlegen konnten.
Die langen, zähen Winter von Sorngaltia ließen einen denken, dass dort der Winter ewig dauerte.

Es war immer kalt, bis auf den Sommer im Jahr, wenn die schmelzenden Schnee- und Eisdecken ganze Dörfer vom Boden rissen und Täler zu Seen auffüllten. Mit Sorgen und Stirnrunzeln erwarteten die Sorngaltier die Winterszeit, in der jeder beweisen musste, dass er fähig war, den Kampf zu überleben.

Sonntag, 7. Juni 2015

Rezension: Feuer & Flut von Victoria Scott (cbt)

Feuer und Flut - gutes Buch, aber auch mit Dingen, die man kritisieren kann ...

Tella ist ein ganz normales, amerikanisches Mädchen von 16 Jahren Also total normal, allerdings nicht zufrieden: ihr altes Leben wurde wegen dem Umzug aus der Großstadt Boston auf den Kopf gestellt und nebenbei ist ihr älterer, schwer kranker Bruder Cody kurz davor, die Schwelle des Übergangs zwischen Leben und Tod zu betreten Eigentlich ist es also, dass sich Tella wie die weltgrößte Vollidiotin fühlt.

Bis - wohl kaum zufällig - ein kleines Gerät in ihrem Zimmer landet und Tella die Einladung zum so genannten Brimstone Bleed erhält: einem myteriösen Wettrennen, dessen Preis ein alles heilendes Mittel ist. Es gibt nur einen Sieger, aber - verdammt, ist das auch kein schlechter Scherz? Ohne Zögern flieht Tella von Zuhause und sieht sich einem gnadenlosen Kampf entgegen.

Freitag, 5. Juni 2015

High Fantasy: Turin Turambar im Gefecht mit dem Drachen Glaurung


Das ist meine Vorstellung davon, wie Turin Turambar den Wurm von Morgoth bekämpfte. Wie Glaurung exakt aussieht, wird im Silmarillion nie genau erwähnt, deshalb ließ ich meiner Fantasie freien Lauf. J. R R. Tolkien war im Allgemeinen recht großzügig, wenn es um die genauere Beschreibung der Drachen ging.
Also nur ein kleines Bild, das ich erst neulich für mich malte ...

Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezension: Das Feuer des Mondes (Spielbuch) von Christian & Florian Sussner (Mantikore)

Das Feuer des Mondes - ein Fantasy-Spielbuch, das mich einfach nur begeisterte!

Du bist ein Nachtwärter, als der Zufall wie ein schwarzer Rabe auf dich stürzt und dir den Fluch einer alten Macht in die Haut brennt. Das Schicksal braucht dich, ganz Anmar braucht einen Helden, der die finsteren Schattendiener und deren Anführer zerstören kann. Das Feuer der Sonne und der Segen der Weißen Eule sind mit dir.
Ja, genau du bist der Held. Ab nun ist dein Leben nie wieder so, wie es einst war.
Du bist der Held, der unter seinem eigenen Fluch steht. Nur eine Abenteuerreise kann dich und die ganze Welt retten. Also, Abenteurer und Held, ziehe dein schimmerndes Schwert hervor, stürze dich in den magischen Kampf um Leben und Tod! Deine Entscheidungen und deine Wahl sind es, die alles entscheiden. Was wirst du tun, wenn das verloren geglaubte Feuer des Mondes dich verschlingen will?
Entscheiden. Würfeln. Schreiben mit vor Spannung zitternden Fingern. Karten lesen, Rätsel lösen. Feinde besiegen ... Alles, was du brauchst, findest  du - oder auch nicht. Deine Reise ist ein Spiel, Held, wo du alles bestimmst.