Samstag, 23. Mai 2015

Filme: Marvel's Cinematic Universe

Superhelden, Superschurken, Superchaos und Superteams!
Mit Comics, wo Superhelden in starrer Bewegung die Welt retten, es Boom! macht und nur das Umblättern durch die Finger eine Bewegung sind, fing die Ära jener Figuren an, die heute wie damals jubelnden Applaus erhalten.
Ich habe fast alle neueren Filme gesehen, in denen Marvel die Superhelden zum Leben erweckt und habe mal Lust, mal was dazu zu bloggen -  Figuren, Charaktere und Geschehnisse, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind ...
Erstens ... Tony Stark aka Iron Man. Nach dem genialen Käpt'n Jack Sparrow besetzt Tony Stark den zweiten Platz auf meiner persönlichen Skala bevorzugter, fiktiver Figuren. In allen drei IRON MAN-Filmen zeigt sich der Mann, der alles hat und auch doch nichts, als eine Glanzleistung des untypischen Superhelden. Wo er früher der leichtlebige Führer des kapitalgewaltigen  Konzerns Stark Industries war, zeigt er sich später nur minimal verändert. Dieser Minimum besteht darin, dass er im Prinzip wie immer ist, zeitgleich mit seiner neuen Identität als Iron Man die Welt rettet. Was wären die Filme ohne Jarvis' Sarkasmus, nebenbei? Ich habe halt recht - Tony Stark ist super.
Tony Stark - Zitat: ,,Das ist korrekt."

Zweitens ... Thor. Nicht jeden Tag überfahren intelligente Wissenschaftlerinnen einen vom Himmel gefallenen Donnergott, der den Hinterhältigkeiten seines listigen Halbbruders Loki ausgesetzt ist. Der hammerschwingende Ase ist ein guter Charakter, allerdings ein wenig zu gutgläubig. Ansonsten hätte er sofort Loki durchschaut, als dieser in The Dark Kingdom beim Kampf gegen Malekith seinen Tod vortäuscht. Womit wir bei Loki angelangt wären, der nach Tony Stark auf Platz 3 meiner oben erwähnten Skala steht. Loki ist nicht der böse Superschurke, er ist klasse! Wie kann man diesen Charakter nur hassen, immerhin ist er sehr willensstark und weiß, was er will und wie er das erreichen kann.
Loki - Zitat: ,,I have an army."

Drittens ... Die Guardians of the Galaxy. Nein, ich bin nicht Groot. Aber ich habe einen Plan, wie es der genetisch mutierte Waschbär Rocket sagen würde. Seltsamer kann die Kombination nicht sein: ein Mensch namens Peter, ein Waschbär, ein sonderbarer Baum (,,Ich bin Groot."), eine grünhäutige Kämpferin und ein noch brutalerer Kämpfer. Voilà, das sind die Guardians of the Galaxy. Es ist kein Wunder, dass der Film weltweit positiv ausgefallene Kritiken erhalten hat. Viele, die den Film gesehen haben, werden sicher mit Vorfreude auf Guardians of the Galaxy 2 warten. Meiner Meinung nach gibt es genügend Gründe, die dafür sprechen, dass im zweiten Teil der Vater vom halben Menschen Peter erscheinen wird ... Ungefähr so in die Richtung, man wird ja sehen.

Mögen die Avengers und S.H.I.E.L.D. die Welt retten. Nur - warum suchen sich die Superbösewichte meistens New York aus, um für Randale und Tamtam zu sorgen? Der gute Loki hatte es mit seiner Armee von Chitauri auf New York abgesehen, Hulk und sein Feind mussten ja unbedingt New York wie Kekse zerbröseln. In Ordnung, Ausnahmen gibt es ja, wie New Mexico und London.
Mein Fazit: Wir sind Groot. All die Superhelden mit dem heftigen Hauch von Action und Science Fiction finden bei mir definitiv Anklang. Wir müssen es wie Nick Fury sehen; er glaubt an die Superhelden.



Wenn New York mal wieder zerstört werden soll ... Ruf S.H.I.E.L.D. und Captain America an!
Ein wichtiger Superheld, den wir aus den Comicverfilmungen von Marvel kennen. Der blaurotweiße Anzug, der Schild mit dem weißen Stern - ja, es ist Steve Rogers, der bekannte Captain America.
Anscheinend sind die guten Superhelden gerne die Versuchspersonen von verrückten, wissenschaftlichen Experimenten. Ich hüstel mal dezent und zähle ein paar auf: Hulk, Spiderman, all die bösen Superschurken wie Harry Osborne oder Electro, und zahlreiche andere. Vielleicht gehört sogar Black Widow dazu. Unser Steve Rogers war im Zweiten Weltkrieg ein schmächtiger Bursche, aber mit einem großen Herzen voll Gerechtigkeit. Das ist -für mich persönlich - fast ein Klischee für die perfekten Helden ist. Kleine Leute entdecken große Kräfte. Deshalb kann sich niemand wundern, dass der kleine Steve Rogers zum plötzlichen Muskelprotz wird.

Kein Superheld ohne Schurken. Hier in ,,The First Avenger" tritt HYDRA auf die Bühne, um den Tesserakt in Besitz zu kriegen. Tja, Loki hat es später auch nicht geschafft, der arme Gott aus Asgard. Witzig finde ich es, dass Mittelerde-Fans in dem Nazi Johann Schmidt / Red Skull einen Elben namens Elrdond erkennen können. Hugo Weaving zeigt selbst als machtgieriger Deutscher einen Elrond-typischen Gesichtsausdruck. Thranduil wäre bei dieser Feststellung kichernd vom Thron gerollt ...
Es geht weiter mit den Feinden - Bucky Barnes, Captain Americas guter Freund, stirbt, als er von der Höhe der Zugstrecke in die Tiefe fällt ... Und er stirbt doch nicht. ,,The Winter Soldier" (der deutsche Titel ,,The Return of The First Avenger") spielt nach dem Überfall von Loki auf New York und offenbart die korrupte Inflitrierung von S.H.I.E.L.D. Ich dachte erst, dass Nick Fury wirklich tot wäre! Ein gutes Auftreten hatte dann der Killer namens Winter Soldier, der mit der silbernen Stahlhand und der in Wirklichkeit der gute alte Bucky ist. Diese Stahlhand hätte ich auch gerne! Und die Flügel wie Falcon, aber ich würde in den Flügeln noch ausfahrbare Klingen einbauen und ein paar andere Spezialeffekte.
Captain America  2 ist wirklich besser als der erste Film; schließlich gab es extrem viele Überraschungen und den Rückkehr von HYDRA.
Ich bin gespannt, was Captain America 3 ,,Civil War" bringen wird. Vielleicht den Tod von Steve Rogers? Man weiß bereits, dass Tony Stark einen Kampf gegen Captain America austragen und vielleicht Spiderman auftauchen wird.
Aber wie wäre es, wenn später Loki alle Feinde zusammentrommelt? Wie den Winter Soldier und Harry Osborne aus ,,The Amazing Spiderman: Rise of Electro"?
Ganz nebenbei noch zum Schluss: Gab es eigentlich schon mal eine Szene, in der Black Widow mal so richtig lacht? Ich kann mich nicht daran erinnern, sie je lachen gesehen zu haben, aber vielleicht irre ich mich ja auch.


,,Was uns im Leben auch widerfährt, welche Kämpfe wir auch in uns ausfechten, wir haben immer eine Wahl."
Die Spiderman-Filme gehören ja fast beinahe zu den guten Klassikern unter den Comicverfilmungen von Marvel. Ich meine hier gerade nicht ,,The Amazing Spiderman", sondern die bereits etwas ältere Filmtrilogie (2002, 2004, 2007) mit Tobey Maguire als Peter Parker/ Spider-Man und Kirsten Dunst als Mary Jane Watson. Ich will hier keine Inhaltsangaben schreiben, weil das zu viel Platz einnehmen würde. Das soll heißen, dass mir die drei Filme so gut gefallen haben, dass ich übereifrig hier die Filme in Romanformat nacherzählen würden. Nein, das riskiere ich lieber nicht! Ich beschränke mich auf die Figuren und Geschehnisse, die in den klebrigen Netzen meines Kopfes hängen geblieben sind und darauf warten, kommentiert zu werden.

Peter Parker, der spinnende Held, steht auf jeden Fall im Vordergrund. Er ist die gefangene Fliege im Netz der gesamten Rahmenhandlung, figürlich gesagt. Geldprobleme, Probleme mit seinem angebeteten Mädchen, und obendrauf noch seine Probleme mit Schurken und Kriminellen, nachdem ihn eine genetisch veränderte Spinne gebissen hat und er zu einem Superhelden wird. Wer hat denn nicht ,,Spiderman" gesehen, ohne nachher ein Kribbeln in Fingern und Füßen zu verspüren? Man bekommt wirklich Lust, sich einen tollen Anzug zu schneidern (für mich in Silber und Blau, bitte), das Fenster aufzureißen und mit einem Danny-Elfman-Soundtrack im Hintergrund die Welt zu retten? 

Schade, dass wir alle aber keine Superkräfte haben. Ein gewöhnlicher Mensch würde mit Sprüngen und Stunts wie Spiderman längst krankenhausreif sein.
Über alle drei Filme hinweg wird Spiderman zum gefeierten Star von New York, das der übliche Schauplatz ist, wenn Bösewichte gerade ihren Zorn austoben wollen. Klar, dass Peter mit seiner neuen Identität sich massenweise Feinde macht, damit das Leben nie ruhig verlaufen kann. Außerdem hat er selbst seine privaten Krisen, wie wenn es um seinen  besten Freund Harry Osborne geht oder die rothaarige Ergänzung zu Peter Parker's Herz ...

Mary Jane Watson, MJ, ist heftig vernarrt in Peter/ Spiderman. Sie ist im Allgemeinen das Lieblingsopfer von allen Bösenwichten, die sich immer denken: ,,Ich will die Spinne fangen, wen nehme ich nur als Köder?- Ah, die gute alte MJ!"
In manchen Kampfszenen fand ich, dass Mary Jane manchmal zu viel kreischt. Ein Paradox, wenn dann am Broadway behauptet wird, dass Mary Jane ein kleines Stimmchen hat, das man kaum über die erste Reihe hinweg hört. Es war lustig, wie MJ zu Peter sagte, dass es Zeit wäre, dass jemand auch ihn mal rettete. Die Preisfrage: Wieso ist es aber dann immer Peter, der MJ retten muss? Trotz all diesen Aspekten habe ich nichts gegen die Figur von Mary Jane, die im Endeffekt einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Und irgendwann kommt es ja schließlich, dass MJ und Peter nach einem Happy End zusammenkommen.

Harry Osborne, ein widersprüchlicher Charakter. Der Typ, der zwischen Gut und Böse schwankt, aber lehrt, dass man immer eine Wahl hat. Von Rache innerlich zerfressen, weil er glaubt, dass Spiderman seinen Vater getötet hat, wird Harry zum Feind seines besten Freundes Peter. Ich hätte nie erwartet, dass Harry sich am Ende für Peter opfern würde, das kam völlig unerwartet.

Vergleicht man alle Spiderman.-Filme, finde ich, dass Spiderman 1 und 3 am besten sind. ,,Spiderman 3"  ist sogar mein Favorit, weil dort Peter Parker selbst zur Marionette des Bösen wird. In Charakter, Aussehen und Verhalten verändert er sich rapide, er wird aggressiver und finsterer wie der schwarze Anzug, der wie ein Dämon an seinem Ich zehrt. Die Rolle des ,,coolen Bad Boy" passt allerdings nicht angegossen an die Figur des Peter Parker; ein echt guter Bösewicht - wie Loki - hätte herabgeschaut, sich grölend vor Lachen auf den Schenkel geschlagen und gesagt: ,,Ach, wie niedlich!"
Spinnen sind faszinierend; das bemerkt man automatisch, wenn man die feingliedrigen Beine einer auf dem Handrücken krabbelnden Spinne spürt. Netzewebend und flink, immer werde ich jetzt beim Anblick einer Spinne an Spiderman aus New York denken.
Jetzt aber mal ehrlich - der allerbeste Superheld ist doch immer noch Tony Stark, niemand übertrifft ihn!

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